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Campussecurity

Facility Management: Hochschulen » IFM » Sicherheit, Empfang und Zutritt » Campussecurity

Campussecurity für Sicherheit, Zutritt und Schutz auf Hochschulgeländen

Campus-Sicherheit für Universitäten

Campus-Sicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Facility Managements an Universitäten. Sie schützt Studierende, Mitarbeitende, Besucherinnen und Besucher, Gebäude, technische Anlagen und den laufenden Hochschulbetrieb durch klare Sicherheitsprozesse, sichtbare Präsenz, präventive Maßnahmen, geregelte Interventionen und eine koordinierte Zusammenarbeit mit internen Stellen und externen Behörden.

Campussecurity für Schutz und Prävention

Zweck und Geltungsbereich der Campus-Sicherheit

Die Campus-Sicherheit verfolgt das Ziel, eine sichere, geordnete und funktionsfähige Hochschulumgebung zu gewährleisten. Sicherheitsmaßnahmen müssen planbar, nachvollziehbar und mit den betrieblichen Anforderungen der Universität abgestimmt sein.

Die wichtigsten Ziele sind:

  • Schutz von Personen, Gebäuden, Einrichtungen, Sachwerten und universitärer Infrastruktur.

  • Verhinderung von unbefugtem Zutritt, Diebstahl, Vandalismus, Sachbeschädigung und Gewalt.

  • Sicherstellung eines kontrollierten und sicheren Campusumfelds für Lehre, Forschung, Verwaltung und öffentliche Nutzung.

  • Unterstützung eines störungsfreien akademischen und administrativen Betriebs.

  • Schnelle Erkennung, Bewertung und Weiterleitung sicherheitsrelevanter Vorfälle.

  • Einhaltung interner Sicherheitsrichtlinien, Hausordnungen und gesetzlicher Anforderungen.

Durch Sicherheitsmaßnahmen abgedeckte Bereiche

Campus-Sicherheitsdienste müssen alle relevanten Bereiche der Universität berücksichtigen. Die Priorisierung erfolgt nach Nutzungsintensität, Risikopotenzial, Öffnungszeiten und besonderer Schutzbedürftigkeit.

Sicherheitsbereich

Hauptzweck

Lehr- und Forschungsgebäude

Schutz von Studierenden, Mitarbeitenden, Laboren, technischen Anlagen und Ausstattung

Studierendenwohnheime

Sicherstellung der Bewohnersicherheit, Prävention von Störungen und Unterstützung bei Vorfällen

Öffentliche Bereiche

Überwachung von Personenströmen, Reduzierung von Risiken und Aufrechterhaltung der Ordnung

Parkplätze und Außenbereiche

Abschreckung von Straftaten, Streifenkontrollen und Unterstützung bei Verkehrs- oder Sicherheitsvorfällen

Veranstaltungsorte

Zutrittskontrolle, Besucherlenkung, Notfallbereitschaft und Schutz der Veranstaltungsteilnehmenden

Präsenzdienste

Sicherheitspräsenz und Streifen

Eine sichtbare Sicherheitspräsenz ist eine zentrale präventive Maßnahme im universitären Facility Management. Sie erhöht das Sicherheitsgefühl, wirkt abschreckend auf unerwünschtes Verhalten und ermöglicht eine schnelle Reaktion bei Vorfällen.

Sicherheitspräsenz umfasst:

  • Einsatz von Sicherheitsmitarbeitenden an zentralen und risikobehafteten Campusbereichen.

  • Regelmäßige Streifen während und außerhalb der Betriebszeiten.

  • Überwachung von Eingängen, Ausgängen, Fluren, Treppenhäusern, Aufenthaltsbereichen und Außenanlagen.

  • Verstärkte Präsenz in Bereichen mit hohem Personenaufkommen oder besonderem Schutzbedarf.

  • Unterstützung von Studierenden, Mitarbeitenden und Gästen bei sicherheitsrelevanten Anliegen.

  • Beobachtung und Meldung ungewöhnlicher, gefährlicher oder regelwidriger Situationen.

Aufgaben des Sicherheitspersonals

Das Sicherheitspersonal übernimmt operative Aufgaben, die auf Prävention, Unterstützung, Kontrolle und Erstreaktion ausgerichtet sind. Die Tätigkeit muss professionell, verhältnismäßig und dokumentierbar erfolgen.

Verantwortung

Beschreibung

Überwachung von Aktivitäten

Beobachtung verdächtigen, unsicheren oder regelwidrigen Verhaltens

Zutrittsaufsicht

Prüfung berechtigter Zutritte in Gebäude, Räume oder geschützte Bereiche

Unterstützungsleistungen

Hilfeleistung für Studierende, Mitarbeitende, Besucherinnen und Besucher

Vorfallmeldung

Dokumentation sicherheitsrelevanter Ereignisse, Beobachtungen und Maßnahmen

Notfallunterstützung

Erste operative Unterstützung bei Alarmen, Evakuierungen, medizinischen Notfällen oder Störungen

Streifenplanung

Eine wirksame Streifenplanung kombiniert feste Kontrollpunkte mit flexiblen und unvorhersehbaren Kontrollrouten. Dadurch werden Sicherheitslücken reduziert und Risiken frühzeitig erkannt.

Die Streifenplanung sollte Folgendes berücksichtigen:

  • Feste Streifenintervalle für regelmäßig zu kontrollierende Bereiche.

  • Zufällige Streifenrouten zur Vermeidung vorhersehbarer Sicherheitsmuster.

  • Tages- und Nachtabdeckung entsprechend Campusbetrieb, Öffnungszeiten und Risikolage.

  • Schwerpunktkontrollen an Eingängen, Parkflächen, Laborbereichen, Technikräumen, Wohnheimen und wenig frequentierten Zonen.

  • Abstimmung mit Facility Operations, Reinigungsdiensten, technischen Bereitschaften und Veranstaltungsplänen.

  • Dokumentation der Kontrollgänge mit Uhrzeit, Bereich, Feststellungen und ergriffenen Maßnahmen.

Verschlussrunden und Sicherheitsinspektionen

Verschlussrunden dienen dazu, Gebäude und Anlagen nach Betriebsende ordnungsgemäß zu sichern. Sie verhindern unbefugtes Betreten, erkennen technische oder organisatorische Mängel und unterstützen einen sicheren Gebäudebetrieb außerhalb der regulären Nutzungszeiten.

Die Hauptzwecke sind:

  • Überprüfung, ob Gebäude, Räume und Außenbereiche nach Betriebsschluss gesichert sind.

  • Vermeidung von unbefugtem Zutritt, Sicherheitsverstößen und Sachschäden.

  • Erkennung von Gefahren wie offenstehenden Türen, defekter Beleuchtung, Wasserschäden oder blockierten Fluchtwegen.

  • Sicherstellung, dass sensible Bereiche wie Labore, Technikräume, Archive oder Serverräume ordnungsgemäß verschlossen sind.

  • Vorbereitung eines sicheren Betriebsstarts am nächsten Öffnungstag.

Inspektionstätigkeiten

Während der Verschluss- und Kontrollrunden müssen alle sicherheitsrelevanten Punkte systematisch geprüft werden. Abweichungen sind sofort zu melden und, soweit möglich, direkt abzusichern.

Inspektionselement

Prüferfordernis

Türen und Fenster

Bestätigung, dass sie geschlossen, verriegelt und nicht beschädigt sind

Alarmsysteme

Prüfung der Scharfschaltung, Funktionsbereitschaft und Störungsmeldungen

Notausgänge

Sicherstellung freier Zugänglichkeit, Kennzeichnung und ordnungsgemäßer Nutzbarkeit

Beleuchtungssysteme

Kontrolle der Funktionsfähigkeit von Innen-, Außen- und Sicherheitsbeleuchtung

Gesicherte Bereiche

Prüfung, dass keine unbefugten Personen anwesend sind und Zutrittsbeschränkungen eingehalten werden

Dokumentation und Meldung

Die Dokumentation von Verschlussrunden ist ein wichtiger Nachweis für Sicherheit, Compliance und Betriebsqualität. Sie muss vollständig, nachvollziehbar und zeitnah erfolgen.

Erforderliche Maßnahmen sind:

  • Erfassung von Beginn, Ende, kontrollierten Bereichen und verantwortlicher Person.

  • Dokumentation festgestellter Mängel, Schäden, offener Zugänge oder ungewöhnlicher Beobachtungen.

  • Meldung technischer Störungen an Facility Management, Haustechnik oder Bereitschaftsdienst.

  • Eskalation nicht gelöster Sicherheitsrisiken an Sicherheitsleitung oder Universitätsmanagement.

  • Aufbewahrung von Kontrollprotokollen für interne Prüfungen, Qualitätssicherung und Vorfallanalysen.

Reaktion auf Sicherheitsvorfälle

Interventionsverfahren legen fest, wie Sicherheitsmitarbeitende bei Vorfällen strukturiert, sicher und verhältnismäßig handeln. Ziel ist die Stabilisierung der Situation, der Schutz betroffener Personen und die Vermeidung weiterer Schäden.

Die Reaktion umfasst:

  • Sofortige Bewertung von Alarmen, Störungen, Konflikten oder Notlagen.

  • Schutz gefährdeter Personen durch Absicherung des Bereichs und gezielte Kommunikation.

  • Einleitung geeigneter Erstmaßnahmen bis zum Eintreffen interner oder externer Unterstützung.

  • Trennung von Konfliktparteien, sofern dies sicher möglich ist.

  • Sicherung von Gefahrenbereichen und Weitergabe relevanter Informationen an zuständige Stellen.

  • Lückenlose Dokumentation der Maßnahmen und Beobachtungen.

Arten von Sicherheitsinterventionen

Die Art der Intervention richtet sich nach Gefährdung, Dringlichkeit, Zuständigkeit und internen Vorgaben. Sicherheitsmaßnahmen müssen immer angemessen und deeskalierend ausgeführt werden.

Vorfallart

Typische Reaktion

Unbefugter Zutritt

Identitäts- oder Berechtigungsprüfung, Aufforderung zum Verlassen, Meldung und Begleitung aus dem Bereich

Störungen oder Konflikte

Ruhige Ansprache, Lagebewertung, Trennung der Beteiligten und deeskalierende Intervention

Diebstahl oder Vandalismus

Sicherung des Bereichs, Erfassung von Beobachtungen, interne Meldung und Einbindung der Polizei bei Bedarf

Notfallsituationen

Unterstützung der Evakuierung, Absicherung des Ereignisortes und Koordination mit Rettungsdiensten

Eskalationsverfahren

Eine Eskalation ist erforderlich, wenn eine Situation nicht durch normale Sicherheitsmaßnahmen gelöst werden kann oder eine Gefahr für Personen, Sachwerte oder den Hochschulbetrieb besteht.

Eskalationsverfahren umfassen:

  • Benachrichtigung der Sicherheitsleitung, des Facility Managements oder der Universitätsleitung.

  • Einbindung von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst bei Straftaten, Bränden, medizinischen Notfällen oder akuter Gefahr.

  • Sicherung von Beweismitteln, ohne Ermittlungen oder behördliche Maßnahmen zu behindern.

  • Erstellung eines vollständigen Vorfallberichts mit Zeiten, Beteiligten, Beobachtungen, Maßnahmen und Empfehlungen.

  • Nachbesprechung des Vorfalls zur Bewertung der Reaktionsqualität und zur Verbesserung künftiger Abläufe.

Strategien zur Risikoprävention

Prävention ist wirksamer als reine Reaktion. Sicherheitsrisiken müssen frühzeitig erkannt, bewertet und durch organisatorische, technische und personelle Maßnahmen reduziert werden.

Wesentliche Strategien sind:

  • Regelmäßige Risikobewertungen für Gebäude, Außenflächen, Veranstaltungen und besonders sensible Bereiche.

  • Analyse wiederkehrender Vorfälle, Schwachstellen und auffälliger Zeiten oder Orte.

  • Überwachung von Bereichen mit erhöhtem Risiko, beispielsweise Parkflächen, Eingangsbereiche, Labore oder wenig frequentierte Wege.

  • Durchsetzung der Campusordnung, Zutrittsregeln und Sicherheitsrichtlinien.

  • Abstimmung präventiver Maßnahmen mit Brandschutz, Arbeitssicherheit, Gebäudetechnik und Notfallmanagement.

Präventive Facility-Maßnahmen

Bauliche, technische und organisatorische Maßnahmen unterstützen die Sicherheit des Campus und reduzieren Abhängigkeiten von reaktiven Einsätzen.

Präventive Maßnahme

Zweck

Zutrittskontrollsysteme

Beschränkung des Zugangs zu Gebäuden, Räumen und sensiblen Bereichen

Video- und Sicherheitsüberwachung

Unterstützung der Lagebewertung und Beobachtung definierter Campusbereiche unter Beachtung geltender Datenschutzvorgaben

Außenbeleuchtung

Verbesserung der Sichtbarkeit, Orientierung und Sicherheit auf Wegen, Parkplätzen und Eingängen

Sicherheitsbeschilderung

Klare Kommunikation von Regeln, Notwegen, Zutrittsbeschränkungen und Meldewegen

Sicherheitsbewusstsein

Sicherheitsbewusstsein entsteht durch klare Kommunikation und einfache Meldewege. Alle Campusnutzerinnen und Campusnutzer sollten wissen, wie sie Risiken erkennen und melden können.

Maßnahmen zur Förderung des Sicherheitsbewusstseins sind:

  • Information über Notrufnummern, Meldewege, Evakuierungsverfahren und Verhaltensregeln.

  • Kommunikation sicherer Verhaltensweisen in Gebäuden, Außenbereichen, Wohnheimen und bei Veranstaltungen.

  • Ermutigung zur frühzeitigen Meldung verdächtiger Aktivitäten, beschädigter Einrichtungen oder unsicherer Situationen.

  • Sichtbare Hinweise zu Zutrittsregeln, Notausgängen und Sammelstellen.

  • Regelmäßige Sensibilisierung von Mitarbeitenden mit besonderen Verantwortlichkeiten.

Bedeutung der Deeskalation

Deeskalation ist ein zentraler Bestandteil professioneller Campus-Sicherheit. Sie reduziert Konfrontationen, schützt Personen und verhindert, dass Konflikte zu körperlichen Auseinandersetzungen oder Betriebsstörungen führen.

Die Bedeutung liegt in:

  • Verringerung emotionaler Spannungen und unmittelbarer Sicherheitsrisiken.

  • Aufrechterhaltung eines ruhigen, respektvollen und professionellen Umgangs.

  • Schutz von Studierenden, Mitarbeitenden, Besucherinnen und Besuchern.

  • Vermeidung unnötiger Zwangsmaßnahmen oder Eskalationen.

  • Unterstützung eines positiven Sicherheitsverständnisses auf dem Campus.

Deeskalationstechniken

Sicherheitsmitarbeitende müssen Konflikte kontrolliert, ruhig und nachvollziehbar bearbeiten. Die Kommunikation sollte klar, respektvoll und handlungsorientiert sein.

Technik

Anwendung

Ruhige Kommunikation

Reduzierung emotionaler Spannung durch klare, sachliche und langsame Ansprache

Aktives Zuhören

Verständnis der Situation, der Anliegen und des Verhaltens der beteiligten Personen

Nicht bedrohliche Körperhaltung

Vermeidung provokativer Gesten, angemessener Abstand und offene Haltung

Kontrollierte Reaktion

Professionelles Verhalten, klare Anweisungen und konsequente Einhaltung der Sicherheitsvorgaben

Kompetenzen und Schulung des Personals

Qualifiziertes Personal ist entscheidend für eine sichere und rechtssichere Konfliktbearbeitung. Schulungen müssen regelmäßig erfolgen und an typische Campus-Situationen angepasst sein.

Erforderliche Kompetenzen sind:

  • Kenntnisse im Konfliktmanagement und in der Deeskalation.

  • Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit unterschiedlichen Personengruppen.

  • Fähigkeit zur schnellen Lagebewertung und Priorisierung.

  • Sicheres Verhalten bei Notfällen, Evakuierungen und Bedrohungslagen.

  • Kenntnis der Campusordnung, Zutrittsregelungen, Meldewege und Eskalationsstufen.

  • Sensibilität für Datenschutz, Vertraulichkeit und respektvollen Umgang.

Sicherheitsplanung für Veranstaltungen

Universitäre Veranstaltungen erfordern eine frühzeitige Sicherheitsplanung, da Besucherzahlen, Veranstaltungsart, Raumkapazität und öffentliche Zugänglichkeit unterschiedliche Risiken erzeugen können.

Die Planung umfasst:

  • Risikobewertung vor der Veranstaltung anhand von Teilnehmerzahl, Ort, Uhrzeit, Zielgruppe und Veranstaltungsformat.

  • Festlegung von Ein- und Ausgängen, Kontrollpunkten und Besucherströmen.

  • Planung von Flucht- und Rettungswegen sowie Sammelstellen.

  • Abstimmung mit Veranstaltungsmanagement, Facility Management, Brandschutz, Technik und externen Dienstleistern.

  • Festlegung von Kommunikationswegen für Notfälle, Störungen und organisatorische Änderungen.

  • Sicherstellung ausreichender Sicherheitspräsenz während Aufbau, Durchführung und Abbau.

Operative Veranstaltungssicherheit

Während der Veranstaltung muss die Sicherheit aktiv gesteuert und überwacht werden. Ziel ist ein geordneter Ablauf ohne Überfüllung, Störungen oder verzögerte Notfallreaktion.

Sicherheitsfunktion

Zweck

Eingangskontrolle

Kontrolle des Besucherzugangs, Prüfung von Berechtigungen und Steuerung des Einlasses

Menschenmengenüberwachung

Vermeidung von Überfüllung, Blockaden, Gedränge und ungeordnetem Verhalten

Streifenpräsenz

Sichtbare Sicherheit, schnelle Reaktion und Unterstützung von Teilnehmenden

Notfallkoordination

Sicherstellung der Reaktionsfähigkeit bei medizinischen Notfällen, Evakuierungen oder Störungen

Sicherheitsmaßnahmen nach der Veranstaltung

Nach Veranstaltungsende müssen Räume und Außenbereiche kontrolliert, gesichert und für den Regelbetrieb vorbereitet werden.

Erforderliche Maßnahmen sind:

  • Inspektion der Veranstaltungsflächen, Nebenräume, Sanitärbereiche, Flure und Außenbereiche.

  • Meldung von Schäden, Sicherheitsvorfällen, verlorenen Gegenständen oder technischen Mängeln.

  • Überprüfung, ob alle Teilnehmenden den Bereich verlassen haben.

  • Sicherung von Türen, Fenstern, Technikräumen und temporären Einrichtungen.

  • Rückmeldung an Veranstaltungsmanagement und Facility Management über besondere Feststellungen.

Zusammenarbeit mit externen Behörden

Die Zusammenarbeit mit externen Behörden ist notwendig, wenn Vorfälle die Zuständigkeit oder Handlungsmöglichkeiten der Universität überschreiten. Klare Ansprechpartner und Kommunikationswege beschleunigen die Reaktion.

Die Zusammenarbeit umfasst:

  • Koordination mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und örtlichen Behörden.

  • Informationsaustausch bei Sicherheitsvorfällen, Notfällen und Ermittlungen.

  • Unterstützung bei Evakuierungen, Gefahrensituationen und öffentlichen Sicherheitslagen.

  • Teilnahme an Notfallvorbereitung, Übungen und Lagebesprechungen, soweit erforderlich.

  • Abstimmung von Maßnahmen bei größeren Veranstaltungen oder erhöhtem Risikopotenzial.

Kommunikations- und Meldeprotokolle

Kommunikationsprotokolle legen fest, wer wann informiert wird und welche Informationen weiterzugeben sind. Meldungen müssen sachlich, vollständig und zeitnah erfolgen.

Behörde oder Stelle

Koordinationszweck

Polizei

Straftaten, Bedrohungen, öffentliche Sicherheit und Ermittlungsunterstützung

Feuerwehr

Brandereignisse, technische Hilfeleistung, Evakuierungsunterstützung und Gefahrenabwehr

Rettungsdienst

Medizinische Notfälle, Verletzungen und gesundheitliche Akutsituationen

Örtliche Behörden

Abstimmung bei öffentlicher Sicherheit, Genehmigungen oder besonderen Lagen

Vorfalldokumentation und Compliance

Eine korrekte Dokumentation unterstützt interne Nachverfolgung, rechtliche Sicherheit und kontinuierliche Verbesserung. Sicherheitsinformationen sind vertraulich zu behandeln.

Wichtige Anforderungen sind:

  • Präzise Erfassung von Vorfällen, Interventionen, beteiligten Stellen und ergriffenen Maßnahmen.

  • Einhaltung universitärer Richtlinien, Datenschutzvorgaben und gesetzlicher Anforderungen.

  • Vertrauliche Behandlung personenbezogener und sicherheitsrelevanter Informationen.

  • Strukturierte Ablage von Berichten, Protokollen und Nachweisen.

  • Weitergabe von Informationen nur an berechtigte interne oder externe Stellen.

Leistungsüberwachung

Die Leistungsüberwachung stellt sicher, dass Sicherheitsmaßnahmen wirksam, zuverlässig und an die Campusrealität angepasst sind. Sie basiert auf dokumentierten Daten und operativen Rückmeldungen.

Zu überwachen sind:

  • Wirksamkeit von Streifen, Kontrollpunkten und Sicherheitspräsenz.

  • Reaktionszeiten bei Alarmen, Vorfällen und Unterstützungsanforderungen.

  • Qualität von Vorfallberichten, Meldungen und Eskalationen.

  • Wiederkehrende Vorfälle, Risikoschwerpunkte und saisonale Muster.

  • Funktionsfähigkeit technischer Sicherheitsanlagen und Meldewege.

Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung

Campus-Sicherheit muss regelmäßig überprüft und an neue Anforderungen angepasst werden. Änderungen im Gebäudebestand, in der Nutzung oder im Risikoprofil sind zu berücksichtigen.

Verbesserungsmaßnahmen umfassen:

  • Regelmäßige Aktualisierung von Sicherheitsverfahren, Checklisten und Meldewegen.

  • Fortlaufende Schulung des Sicherheitspersonals zu Deeskalation, Notfallabläufen und Campusregeln.

  • Auswertung von Vorfällen zur Ableitung konkreter Präventionsmaßnahmen.

  • Anpassung von Streifenplänen, Kontrollpunkten und Sicherheitsressourcen an aktuelle Campusbedarfe.

  • Abstimmung mit Facility Management, Universitätsleitung und relevanten Fachbereichen.

Qualitätsstandards

Klare Qualitätsstandards sichern ein einheitliches und professionelles Sicherheitsniveau auf dem gesamten Campus.

Die Standards umfassen:

  • Professionelles Auftreten, Verantwortungsbewusstsein und respektvolle Kommunikation.

  • Einheitliche Dokumentations-, Melde- und Eskalationsprozesse.

  • Zuverlässige, zeitnahe und angemessene Reaktion auf Sicherheitsvorfälle.

  • Nachvollziehbare Kontrollgänge, Inspektionen und Maßnahmen.

  • Kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeitenden.

  • Regelmäßige Überprüfung der Sicherheitsleistung anhand messbarer Kriterien.