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Aufzüge und Fördertechnik

Facility Management: Hochschulen » TFM » Technische Gebäudeausrüstung » Fördertechnik

Aufzüge und Fördertechnik in der technischen Gebäudeausrüstung an Hochschulen

Aufzüge und Fördertechnik an Universitäten

Aufzüge, Fahrtreppen, Fahrsteige und spezialisierte Förderanlagen sind zentrale Bestandteile einer funktionsfähigen Universitätsinfrastruktur. Sie sichern barrierefreie Wege, unterstützen hohe Personenströme und ermöglichen den Transport von Materialien, Geräten und Versorgungsgütern in Lehr-, Forschungs-, Verwaltungs- und Wohngebäuden.

Aufzüge und Fördertechnik sicher betreiben

Funktionale Rolle und Systemklassifizierung

Vertikale und horizontale Transportsysteme erfüllen an Universitäten nicht nur eine Komfortfunktion, sondern sind betriebsrelevante Anlagen. Sie verbinden Etagen, Gebäudezonen und Funktionsbereiche und müssen zuverlässig für sehr unterschiedliche Nutzergruppen verfügbar sein. Dazu gehören Studierende, Lehrende, Forschende, Mitarbeitende, externe Dienstleister, Besucherinnen und Besucher sowie Personen mit Mobilitäts-, Seh- oder Hörbeeinträchtigungen.

Aus Sicht des Facility Managements sind die Anlagen eindeutig zu klassifizieren. Typische Kategorien sind Personenaufzüge, Lasten- und Serviceaufzüge, Betten- oder Plattformaufzüge, Fahrtreppen, Fahrsteige sowie Spezialfördertechnik für Bibliotheken, Labore, Logistikbereiche oder technische Betriebsräume. Die Einordnung ist wichtig, weil jede Anlagenart unterschiedliche Anforderungen an Nutzung, Wartung, Sicherheitsprüfung, Ersatzteilhaltung und Notfallmanagement stellt.

Die Auswahl und Dimensionierung der Systeme muss sich an der Gebäudenutzung orientieren. In Hörsaalgebäuden entstehen hohe Verkehrsspitzen vor und nach Lehrveranstaltungen. In Laborgebäuden müssen Aufzüge häufig schwere Geräte, Chemikalienbehälter, Proben oder technische Versorgungseinheiten aufnehmen können. In Wohnheimen ist eine hohe Verfügbarkeit über längere Tageszeiten erforderlich. In Verwaltungsgebäuden steht meist die planbare Personenbeförderung im Vordergrund.

Facility Manager sollten für jede Anlage ein klares Nutzungsprofil festlegen. Dieses umfasst die maximale Personen- oder Traglast, die durchschnittliche und maximale Fahrtenzahl, die Bedeutung für barrierefreie Wege, die Rolle bei Veranstaltungen sowie mögliche kritische Abhängigkeiten. Eine Anlage, die den einzigen barrierefreien Zugang zu einem Hörsaal oder Prüfungsraum darstellt, ist als besonders kritisch einzustufen und muss entsprechend priorisiert überwacht, gewartet und im Störungsfall behandelt werden.

Verfügbarkeit und Servicekontinuität

Die Verfügbarkeit von Aufzügen und Fördertechnik ist an Universitäten unmittelbar mit der Funktionsfähigkeit des Campus verbunden. Ausfälle können Lehrveranstaltungen verzögern, barrierefreie Zugänge unterbrechen, Laborprozesse beeinträchtigen oder sicherheitsrelevante Abläufe stören. Deshalb müssen klare Verfügbarkeitsziele definiert und in Betreiberkonzepten, Wartungsverträgen und Service Level Agreements festgeschrieben werden.

Ein professionelles Facility Management legt je Anlage eine Zielverfügbarkeit fest. Für stark frequentierte oder barrierekritische Anlagen sollte ein Zielwert von mindestens 98 Prozent Betriebszeit als Orientierungswert verwendet werden, sofern dies mit Alter, Nutzung und technischer Ausstattung der Anlage realistisch erreichbar ist. Kritische Gebäude, etwa Hochhäuser, Universitätskliniken, zentrale Bibliotheken oder große Hörsaalzentren, benötigen zusätzlich Redundanzkonzepte. Wenn eine Anlage ausfällt, muss mindestens ein alternativer barrierefreier Weg oder eine Ersatzlösung vorgesehen sein.

Parameter

Beschreibung

FM-Anforderung

Verfügbarkeitsziel

Anteil der Zeit, in der die Anlage ordnungsgemäß nutzbar ist

Festlegung in SLAs und internen Betreiberstandards

Redundanz

Ersatz- oder Alternativsysteme bei kritischen Gebäuden

Sicherstellung einer Mindestverfügbarkeit für vertikale Mobilität

Monitoring

Laufende Erfassung von Betriebsstatus, Störungen und Nutzung

Anbindung an Gebäudeleittechnik, IoT-Plattformen oder technische Leitstellen

Spitzenlastmanagement

Steuerung hoher Verkehrsaufkommen bei Vorlesungswechseln oder Veranstaltungen

Analyse von Nutzungsdaten, Anpassung von Steuerungen und Nutzerlenkung

Servicekontinuität bedeutet auch, geplante Wartungen so zu terminieren, dass der Universitätsbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird. Wartungsfenster sollten außerhalb von Prüfungszeiten, großen Veranstaltungen, Orientierungswochen und Hauptwechselzeiten stattfinden. Bei unvermeidbaren Abschaltungen sind alternative Routen, temporäre Zugangslösungen und klare Nutzerinformationen bereitzustellen.

Ein Kontinuitätsplan sollte für jede kritische Anlage definieren, was bei Teilausfall, Vollausfall, eingeschlossener Person, Stromausfall, Brandalarm oder längerfristiger Ersatzteilverzögerung zu tun ist. Dazu gehören Eskalationswege, Kontaktlisten, Reaktionszeiten, Zuständigkeiten, Kommunikationsvorlagen und dokumentierte Ersatzmaßnahmen.

Barrierefreiheit und Einhaltung inklusiver Designstandards

Barrierefreiheit ist im Hochschulbetrieb ein grundlegendes Qualitäts- und Compliance-Kriterium. Aufzüge und Fördertechnik müssen so geplant, betrieben und modernisiert werden, dass sie eine sichere, selbstständige und gleichberechtigte Nutzung ermöglichen. Maßgeblich sind die jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorgaben, technischen Normen und universitätsinternen Inklusionsrichtlinien. Je nach Rechtsraum können dazu Anforderungen aus ADA, EN 81, ISO-Normen oder nationalen Bau- und Arbeitsschutzvorschriften gehören.

Barrierefreiheitselement

Anforderung

FM-Umsetzung

Kabinendesign

Ausreichende Kabinengröße für Rollstühle, Mobilitätshilfen und Begleitpersonen

Prüfung bei Beschaffung, Modernisierung und Abnahme

Bedienelemente

Tastbare Tasten, Braille, kontrastreiche Beschriftung, akustische und visuelle Informationen

Nachrüstung älterer Anlagen und regelmäßige Funktionsprüfung

Ein- und Ausstieg

Ebenengleicher Zugang, ausreichende Türbreite, angemessene Türöffnungszeiten

Kalibrierung, Sichtprüfung und Beschwerdeauswertung

Orientierung

Klare Beschilderung, digitale Wegführung, Hinweise zu Alternativrouten

Integration in Campuspläne, Apps und Informationssysteme

Facility Manager müssen sicherstellen, dass barrierefreie Wege nicht nur formal vorhanden, sondern tatsächlich nutzbar sind. Dies erfordert regelmäßige Begehungen, Rückmeldungen von Nutzergruppen, Abstimmung mit Behindertenbeauftragten oder Inklusionsstellen sowie eine systematische Bewertung älterer Gebäude.

Besonders kritisch sind Gebäude, in denen ein Aufzug den einzigen barrierefreien Zugang zu Lehr-, Prüfungs-, Beratungs- oder Verwaltungsbereichen darstellt. Für solche Anlagen sind höhere Prioritätsstufen, verkürzte Reaktionszeiten und klare Notfalllösungen erforderlich. Wird eine Anlage außer Betrieb genommen, muss frühzeitig kommuniziert werden, welche Alternativroute verfügbar ist und wie betroffene Personen Unterstützung erhalten.

Prüfpflichten und regulatorischer Rahmen

Aufzüge und Förderanlagen unterliegen strengen Prüf-, Wartungs- und Dokumentationspflichten. Diese Anforderungen dienen der Betriebssicherheit, dem Schutz der Nutzerinnen und Nutzer sowie der rechtssicheren Betreiberverantwortung. Das Facility Management muss sicherstellen, dass alle gesetzlichen, normativen und vertraglichen Anforderungen vollständig in die Betreiberprozesse integriert sind.

Prüfungskategorie

Häufigkeit

Verantwortliche Stelle

Dokumentation

Routinekontrollen

Täglich oder wöchentlich, abhängig von Risiko und Nutzung

Betriebspersonal oder technisches FM-Team

Kontrolllisten, Betriebsprotokolle

Präventive Wartung

Monatlich, quartalsweise oder nach Herstellerangabe

Zertifizierte Wartungsunternehmen

Wartungsnachweise, Mängellisten

Gesetzliche Prüfungen

Nach geltender Vorschrift und Anlagenkategorie

Zugelassene oder autorisierte Prüforganisationen

Prüfberichte, Zertifikate, Freigaben

Risikobewertungen

Periodisch und bei wesentlichen Änderungen

FM, Arbeitssicherheit, Brandschutz und externe Fachstellen

Risikoregister, Maßnahmenpläne

Ein professionelles Compliance-System enthält für jede Anlage Stammdaten, Prüfintervalle, Fristen, Prüfberichte, Mängelstatus, Verantwortlichkeiten und Nachverfolgung offener Maßnahmen. Fristversäumnisse müssen technisch und organisatorisch verhindert werden. Dafür eignen sich ein Computerized Maintenance Management System, digitale Fristenkalender und automatische Eskalationen an verantwortliche Personen.

Prüfberichte dürfen nicht nur abgelegt werden. Sie müssen fachlich ausgewertet werden. Wiederkehrende Mängel, Hinweise auf Verschleiß, Beanstandungen an Sicherheitseinrichtungen oder Verzögerungen bei Mängelbeseitigungen sind aktiv zu verfolgen. Kritische Mängel müssen unmittelbar bewertet und, falls erforderlich, zur Sperrung der Anlage führen, bis die sichere Nutzung wiederhergestellt ist.

Störungsmanagement und Incident Response

Ein strukturiertes Störungsmanagement reduziert Ausfallzeiten, erhöht die Sicherheit und verbessert die Nutzerzufriedenheit. Jede Störung muss erfasst, bewertet, priorisiert, behoben und nachverfolgt werden. Der Prozess muss besonders klar sein, wenn Personen eingeschlossen sind, sicherheitsrelevante Komponenten betroffen sind oder barrierefreie Zugänge unterbrochen werden.

Phase

Beschreibung

FM-Werkzeuge und Maßnahmen

Erkennung

Identifikation von Störungen durch Anlagenmeldung, Monitoring oder Nutzerhinweis

Automatische Alarme, Helpdesk, Leitstelle, QR-Meldesysteme

Reaktion

Sofortige technische oder organisatorische Maßnahme

24/7-Verträge, definierte Reaktionszeiten, Priorisierung

Behebung

Reparatur, Test und Wiederinbetriebnahme

Ersatzteilmanagement, Fachtechniker, Abnahmeprotokoll

Eskalation

Vorgehen bei kritischen oder langanhaltenden Ausfällen

Notfallprotokolle, Ersatzrouten, Managementinformation

Analyse

Ursachenanalyse und Ableitung vorbeugender Maßnahmen

CMMS-Auswertung, Trendanalyse, Maßnahmenverfolgung

Störungen sollten nach Kritikalität klassifiziert werden. Eine eingeschlossene Person, ein Ausfall in einem Gebäude ohne alternativen barrierefreien Zugang oder eine Störung an sicherheitsrelevanten Einrichtungen ist sofort mit höchster Priorität zu behandeln. Weniger kritische Störungen, etwa Komfortmängel oder Anzeigenfehler, müssen ebenfalls dokumentiert und terminiert behoben werden, dürfen aber nicht den Blick auf sicherheitsrelevante Fälle verdrängen.

Notrufsysteme, Sprechverbindungen, Alarmweiterleitungen, Notbeleuchtung und Notstromfunktionen sind regelmäßig zu testen. Das Personal der Leitstelle oder des Empfangs muss wissen, wie bei einer eingeschlossenen Person zu reagieren ist. Dazu gehören ruhige Kommunikation, Standortfeststellung, Alarmierung des Wartungsdienstes, Dokumentation der Zeitpunkte und Information an Sicherheitsdienste oder Rettungskräfte, wenn dies erforderlich ist.

Nach jeder wesentlichen Störung sollte eine kurze Ursachenanalyse erfolgen. Wiederholen sich Türstörungen, Steuerungsfehler oder Überlastmeldungen, ist nicht nur die Einzelreparatur entscheidend. Das Facility Management muss prüfen, ob eine Anpassung der Wartungsintervalle, eine Modernisierung einzelner Komponenten, eine Nutzerinformation oder eine Änderung der Verkehrsführung notwendig ist.

Modernisierung und Asset Lifecycle Management

Aufzüge und Fördertechnik haben lange Nutzungsdauern, unterliegen jedoch mechanischem Verschleiß, technologischer Alterung und steigenden Anforderungen an Sicherheit, Energieeffizienz, Barrierefreiheit und digitale Überwachung. Ein professionelles Asset Lifecycle Management bewertet den Zustand der Anlagen nicht nur nach Alter, sondern nach technischer Performance, Ausfallhistorie, Ersatzteilverfügbarkeit, Compliance-Risiken und Bedeutung für den Campusbetrieb.

Lebenszyklusphase

Indikatoren

Empfohlene Maßnahme

Frühe Lebensphase

Stabile Leistung, wenige Störungen, gute Ersatzteilverfügbarkeit

Regelwartung, Zustandsüberwachung, Optimierung der Einstellungen

Mittlere Lebensphase

Zunehmende Störungen, veraltete Steuerung, steigende Wartungskosten

Teilmodernisierung von Steuerung, Antrieb, Türen oder Bedienelementen

End-of-Life

Häufige Ausfälle, fehlende Ersatzteile, Compliance-Risiken

Vollmodernisierung oder Ersatzanlage

Digitale Aufwertung

Bedarf an besserer Transparenz und vorausschauender Wartung

Integration von Sensorik, IoT-Monitoring und Datenanalyse

Modernisierung darf nicht nur als Reaktion auf Ausfälle betrachtet werden. Sie sollte Teil einer mehrjährigen Investitionsplanung sein. Facility Manager müssen dafür Zustandsbewertungen, Risikomatrizen, Budgetprognosen und Prioritätenlisten erstellen. Anlagen mit hoher Kritikalität, schlechter Ersatzteilverfügbarkeit oder erheblichen Barrierefreiheitsdefiziten sollten bevorzugt behandelt werden.

Technische Modernisierungen können Steuerungen, Frequenzumrichter, Türantriebe, Kabinen, Antriebssysteme, Notruftechnik, Beleuchtung, Sensorik, Bedientableaus und Schnittstellen zur Gebäudeleittechnik umfassen. Bei jeder Maßnahme sind Sicherheitsanforderungen, Energieverbrauch, Wartbarkeit, Nutzerkomfort und die Auswirkungen auf den laufenden Universitätsbetrieb zu berücksichtigen.

Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil des Lifecycle Managements. Energieeffiziente Antriebe, LED-Beleuchtung, Standby-Modi, regenerative Systeme und datenbasierte Steuerungsoptimierung können Betriebskosten senken und die Umweltziele der Universität unterstützen. Gleichzeitig muss jede Modernisierung mit barrierefreien Anforderungen und langfristiger Ersatzteilstrategie abgestimmt werden.

Nutzerinformation und Kommunikationsstrategie

Eine wirksame Kommunikationsstrategie ist entscheidend, um sichere Nutzung, Transparenz und Akzeptanz zu gewährleisten. Nutzerinnen und Nutzer müssen wissen, welche Anlagen verfügbar sind, welche Alternativen bestehen und wie sie im Notfall handeln sollen. Besonders an Universitäten mit vielen externen Gästen, Erstsemestern und wechselnden Veranstaltungsorten ist klare Kommunikation unverzichtbar.

Kommunikationskanal

Zweck

Umsetzung

Echtzeitbenachrichtigungen

Information über Ausfälle, Verzögerungen oder Wartungen

Campus-App, digitale Anzeigen, Webseitenmeldungen

Beschilderung vor Ort

Orientierung, Sicherheitsanweisungen und Alternativwege

Einheitliche Schilder, Piktogramme, temporäre Hinweise

Kabineninformation

Verhalten im Notfall, Kontaktstellen und Bedienhinweise

Visuelle Hinweise, akustische Informationen, Notrufbeschriftung

Feedbackmechanismen

Erfassung von Problemen, Beschwerden und Verbesserungsvorschlägen

QR-Codes, Helpdesk, Serviceportal, Telefonkontakt

Kommunikation muss frühzeitig, verständlich und aktuell sein. Bei geplanten Abschaltungen sollten die Informationen vor Beginn der Maßnahme veröffentlicht werden. Sie müssen Gebäude, Anlage, Zeitraum, Grund der Maßnahme, alternative Wege und Kontaktmöglichkeiten enthalten. Bei ungeplanten Störungen ist eine schnelle Erstinformation wichtiger als eine vollständige technische Erklärung. Sobald weitere Informationen vorliegen, sollte die Meldung aktualisiert werden.

Nutzerinformation dient auch der Prävention. Kampagnen zur richtigen Nutzung von Aufzügen und Fahrtreppen können Störungen reduzieren. Dazu gehören Hinweise, Türen nicht aufzuhalten, Lastgrenzen einzuhalten, Fahrtreppen nicht zu blockieren, Kinderwagen und Rollstühle sicher zu führen und Störungen sofort zu melden. In Labor- und Logistikbereichen sind zusätzliche Anweisungen für Materialtransport, Gefahrstoffe und sperrige Geräte erforderlich.

Integration in Facility-Management-Systeme

Aufzüge und Fördertechnik sollten nicht isoliert verwaltet werden. Sie sind Teil des technischen Gebäudebetriebs und müssen in die übergeordneten Facility-Management-Systeme integriert werden. Nur so können Daten, Störungen, Wartungen, Kosten, Energieverbräuche und Lebenszyklusinformationen systematisch genutzt werden.

Systemintegration

Funktion

Nutzen

Gebäudeleittechnik

Zentrale Überwachung von Betriebszuständen und Alarmen

Echtzeitüberblick und schnellere Reaktion

CMMS

Wartungsplanung, Asset-Daten, Fristen und Maßnahmenverfolgung

Höhere Betriebseffizienz und bessere Dokumentation

Datenanalyseplattformen

Mustererkennung, Ausfallprognosen und Leistungsbewertung

Reduzierung von Ausfallzeiten und Kosten

Nachhaltigkeitssysteme

Erfassung von Energieverbrauch und Betriebsprofilen

Unterstützung von Umwelt- und Klimazielen

Die Integration sollte definierte Datenpunkte enthalten. Dazu gehören Betriebsstatus, Störmeldungen, Türzyklen, Fahrtenzahlen, Stillstandszeiten, Wartungstermine, Prüffristen, Energieverbrauch und offene Mängel. Diese Daten ermöglichen fundierte Entscheidungen über Wartungsintervalle, Ersatzteilbevorratung, Modernisierung und Budgetplanung.

Ein datengetriebener FM-Ansatz verbessert die Transparenz gegenüber Hochschulleitung, Arbeitssicherheit, Inklusionsstellen und Nutzenden. Regelmäßige Reports können zeigen, welche Anlagen besonders störanfällig sind, welche Maßnahmen erfolgreich waren und wo Investitionen erforderlich sind. Wichtig ist, dass Daten nicht nur gesammelt, sondern aktiv in Maßnahmen überführt werden.