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Sonderreinigung

Facility Management: Hochschulen » IFM » Reinigung, Hygiene und Sauberkeit » Sonderreinigung

Sonderreinigung für spezielle Hygieneanforderungen in Hochschulgebäuden und Laboren

Spezialreinigung für Universitäten

Spezialreinigung an Universitäten umfasst alle nicht routinemäßigen Reinigungsleistungen, die bei besonderen Anforderungen, Veranstaltungen, Inspektionen, Baumaßnahmen, Notfällen oder intensiven Wiederherstellungsarbeiten erforderlich sind. Ziel ist es, Sicherheit, Hygiene, Funktionsfähigkeit und ein professionelles Erscheinungsbild der Hochschule sicherzustellen, ohne den akademischen Betrieb unnötig zu beeinträchtigen.

Sonderreinigung für spezielle Campusanforderungen

Umfang der Spezialreinigung an Universitäten

Spezialreinigung dient dazu, Bereiche wieder in einen sicheren, hygienischen und nutzbaren Zustand zu versetzen, wenn die reguläre Unterhaltsreinigung nicht ausreicht. Sie wird geplant, wenn besondere Verschmutzungen, erhöhte Besucherzahlen, technische Arbeiten oder außergewöhnliche Ereignisse auftreten.

Ziel

Beschreibung

Hygienische Wiederherstellung

Beseitigung stärkerer Verschmutzungen und Wiederherstellung sauberer Nutzungsbedingungen

Sicherheitsgewährleistung

Entfernung von Gefahrenquellen, Rückständen, Verunreinigungen und potenziellen Kontaminationsrisiken

Repräsentationsstandard

Sicherstellung eines gepflegten Erscheinungsbildes bei Prüfungen, Besuchen und Veranstaltungen

Gebäudeschutz

Schonende Reinigung und Werterhaltung von Oberflächen, Materialien und Einrichtungen

Betriebsfortführung

Unterstützung eines störungsarmen Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsbetriebs

Spezialreinigungen können in unterschiedlichen Bereichen des Campus erforderlich sein. Dazu gehören insbesondere:

  • Lehrgebäude mit Unterrichts- und Seminarräumen

  • Labore und technische Bereiche

  • Hörsäle, Aulen und Veranstaltungsflächen

  • Bibliotheken und Lernzonen

  • Sporthallen und Umkleidebereiche

  • Verwaltungsbüros und Empfangsbereiche

  • Glasflächen, Fassaden und Außenbereiche

  • Bau-, Umbau- und Renovierungszonen

Reinigungen vor Inspektionen

Die Inspektionsreinigung stellt sicher, dass Universitätsgebäude vor Begehungen, Audits oder offiziellen Besuchen in einem einwandfreien Zustand sind. Sie konzentriert sich auf Sauberkeit, Ordnung, Hygiene und die Beseitigung sichtbarer Mängel.

Typische Anlässe sind:

  • Akkreditierungs- und Qualitätsprüfungen

  • behördliche oder sicherheitsbezogene Inspektionen

  • Besuche von Hochschulleitung, Partnern oder Interessengruppen

  • interne Facility-Management-Audits

Reinigungsprioritäten

Bei Inspektionsreinigungen werden sichtbare, stark frequentierte und hygienisch sensible Bereiche priorisiert. Der Reinigungsumfang muss vorab mit den Verantwortlichen der Universität abgestimmt werden.

Bereich

Hauptanforderungen

Eingänge und Empfangsbereiche

Gründliche Sichtreinigung, saubere Glasflächen, ordentliche Möblierung und gepflegter Boden

Unterrichtsräume und Büros

Staubfreie Oberflächen, saubere Tafeln, geordnete Ausstattung und entfernte Abfälle

Sanitärbereiche

Intensive Reinigung, Desinfektion relevanter Kontaktflächen und Geruchskontrolle

Flure und Treppenhäuser

Freie Verkehrswege, saubere Handläufe, entfernte Flecken und ordentliche Bodenflächen

Häufig berührte Oberflächen

Intensive Reinigung von Türgriffen, Schaltern, Handläufen, Theken und Bedienfeldern

Operative Planung

Die Planung erfolgt frühzeitig, damit alle relevanten Bereiche vor der Inspektion geprüft und nachgereinigt werden können. Der Facility Manager legt Prioritäten, Zeitfenster, Personalbedarf und Verantwortlichkeiten fest.

Wichtige Planungsschritte sind:

  • Festlegung des Reinigungszeitplans vor dem Inspektionstermin

  • Einsatz erfahrener Reinigungskräfte für repräsentative und sensible Bereiche

  • Priorisierung nach Besucherroute, Nutzungshäufigkeit und Hygienerelevanz

  • Durchführung einer finalen Begehung vor Beginn der Inspektion

Qualitätskontrollmaßnahmen

Die Qualität wird durch strukturierte Kontrolle sichergestellt. Sichtbare Mängel müssen vor dem Termin korrigiert werden.

Geeignete Maßnahmen sind:

  • Kontrollbegehungen durch Objektleitung oder Schichtleitung

  • Verwendung bereichsspezifischer Reinigungschecklisten

  • sofortige Nachreinigung bei festgestellten Abweichungen

  • Dokumentation der erledigten Leistungen und offenen Punkte

Arten universitärer Veranstaltungen

Universitäten führen regelmäßig Veranstaltungen mit erhöhtem Besucheraufkommen durch. Diese erfordern eine flexible Reinigungsorganisation vor, während und nach der Veranstaltung.

Typische Veranstaltungen sind:

  • Abschlussfeiern und akademische Zeremonien

  • Konferenzen, Seminare und Gastvorträge

  • Sportveranstaltungen

  • studentische Aktivitäten und Hochschulfeste

  • Ausstellungen, Empfänge und offizielle Veranstaltungen

Phasen der Veranstaltungsreinigung

Die Veranstaltungsreinigung wird in drei Phasen organisiert, damit der Veranstaltungsort jederzeit sicher, sauber und nutzbar bleibt.

Phase

Tätigkeiten

Vor der Veranstaltung

Vorbereitung des Veranstaltungsortes, Detailreinigung, Kontrolle von Böden, Sanitärbereichen, Abfallbehältern und Eingangsbereichen

Während der Veranstaltung

Laufende Abfallentsorgung, Sanitärkontrolle, Entfernung von Verschüttungen und Unterstützung bei akuten Reinigungsbedarfen

Nach der Veranstaltung

Abfallbeseitigung, Bodenreinigung, Wiederherstellung der Möblierung und Rückführung des Bereichs in den Regelbetrieb

Reinigungsanforderungen

Veranstaltungen erfordern eine anpassungsfähige Personal- und Einsatzplanung. Der Reinigungsdienst muss auf Besucherbewegungen, Pausen, Cateringbereiche und kurzfristige Zwischenfälle reagieren können.

Erforderlich sind:

  • flexible Personaleinteilung nach Besucherzahl und Veranstaltungsdauer

  • Einsatzzeiten außerhalb der regulären Betriebszeiten

  • zusätzliche Abfallstationen an stark frequentierten Punkten

  • mobile Reinigungsteams für schnelle Reaktionen

Abfallmanagement während Veranstaltungen

Ein wirksames Abfallmanagement verhindert Überfüllungen, Geruchsprobleme und negative Eindrücke bei Gästen. Die Abfalllogistik sollte vorab mit Veranstaltungsmanagement, Catering und Sicherheitsdienst abgestimmt werden.

Wesentliche Maßnahmen sind:

  • klare Trennung von Restmüll, Wertstoffen und gegebenenfalls Speiseabfällen

  • regelmäßige Kontrolle und Leerung der Abfallbehälter

  • Koordination von Recycling- und Entsorgungsprozessen

  • schnelle Reaktion auf verschüttete Flüssigkeiten, Glasbruch oder kontaminierte Abfälle

Glas- und Fassadenreinigung

Glas- und Fassadenreinigung trägt wesentlich zum Erscheinungsbild der Universität bei und schützt Gebäudeoberflächen vor langfristigen Ablagerungen. Sie muss materialgerecht und unter Beachtung der Sicherheitsanforderungen durchgeführt werden.

Zum Leistungsumfang gehören:

  • Reinigung von Außenfenstern

  • Reinigung von Glasfassaden und Pfosten-Riegel-Konstruktionen

  • Fassadenwäsche bei geeigneten Oberflächen

  • Entfernung von Staub, Umweltschmutz, Wasserläufern und leichten Ablagerungen

Reinigungsmethoden

Die Auswahl der Methode richtet sich nach Gebäudehöhe, Zugänglichkeit, Fassadenmaterial, Verschmutzungsgrad und Sicherheitslage.

Methode

Anwendung

Teleskopstangensysteme mit Wasserführung

Für mittelhohe Außenflächen und schwer zugängliche Fensterbereiche

Seilzugangstechnik

Für hohe Fassaden oder Bereiche ohne geeignete Plattformzugänge

Hubarbeitsbühnen

Für großflächige Fassaden, Glasfronten und schwer erreichbare Gebäudeseiten

Manuelle Reinigung

Für Innenverglasung, Eingangsbereiche und leicht zugängliche Glasflächen

Sicherheitsanforderungen

Arbeiten an Glas- und Fassadenflächen sind sicherheitskritisch. Sie erfordern eine Gefährdungsbeurteilung, geeignete Ausrüstung und klare Sperrmaßnahmen.

Erforderliche Sicherheitsmaßnahmen sind:

  • Anwendung festgelegter Verfahren für Arbeiten in der Höhe

  • Nutzung geeigneter persönlicher Schutzausrüstung

  • Überwachung von Wetterbedingungen wie Wind, Regen, Eis oder Gewitter

  • Absperrung von Arbeitsbereichen und Schutz von Fußgängerwegen

Instandhaltungsaspekte

Die Reinigungsfrequenz sollte auf Standort, Witterung, Verschmutzungsgrad und Repräsentationsanforderungen abgestimmt werden. Besonders exponierte Fassaden benötigen häufigere Kontrollen.

Zu berücksichtigen sind:

  • Verschmutzungsgrad durch Verkehr, Bäume, Staub oder Witterung

  • saisonale Einflüsse wie Pollenflug, Laub, Streusalz oder starke Niederschläge

  • gewünschtes Erscheinungsbild des Campus

  • Materialverträglichkeit von Reinigungsmitteln und Verfahren

Baureinigung

Baureinigung unterstützt sichere, ordentliche und nutzbare Bedingungen während und nach Bau-, Umbau- oder Renovierungsarbeiten. Sie entfernt Bauabfälle, Staub und Rückstände und bereitet Flächen auf die Übergabe oder Wiederbelegung vor.

Die wichtigsten Ziele sind:

  • Entfernung von Bauschutt, Verpackungen und groben Abfällen

  • Vorbereitung renovierter Bereiche für Nutzung, Prüfung oder Übergabe

  • Aufrechterhaltung sicherer Arbeits- und Verkehrsflächen

Reinigungskategorien

Baureinigung erfolgt in abgestuften Phasen. Jede Phase hat einen eigenen Zweck und muss mit dem Bauablauf abgestimmt werden.

Kategorie

Beschreibung

Grobreinigung

Entfernung von Bauschutt, Verpackungsmaterial, Schutzfolien und großen Abfällen

Detailreinigung

Beseitigung von Staub, feinen Rückständen, Kleberesten und Verschmutzungen an Oberflächen

Endreinigung

Abschließende Reinigung, Politur sichtbarer Flächen und Herstellung eines bezugsfertigen Zustands

Reinigungstätigkeiten

Die Tätigkeiten hängen vom Baufortschritt, der Art der Arbeiten und der vorgesehenen Nutzung des Bereichs ab. Besondere Aufmerksamkeit gilt Staub, der sich in technischen Bereichen und Lüftungszonen absetzen kann.

Typische Arbeiten sind:

  • Staubentfernung von Böden, Wänden, Fensterbänken, Leuchten und Lüftungsbereichen

  • Entfernung von Zement-, Farb-, Silikon- oder Kleberückständen, soweit materialverträglich

  • Reinigung von Böden, Glasflächen, Türen, Sanitäreinrichtungen und Einbauten

  • sortierte Entsorgung von Bauabfällen gemäß den Vorgaben der Baustelle

Koordinationsanforderungen

Baureinigung muss eng mit Bauleitung, Auftragnehmern, Sicherheitsverantwortlichen und dem Facility Management abgestimmt werden. Unkoordinierte Reinigung kann Bauprozesse stören oder Sicherheitsrisiken verursachen.

Erforderlich sind:

  • Abstimmung mit ausführenden Unternehmen und Bauleitung

  • Zugangskontrolle und Beachtung von Sicherheitszonen

  • Integration der Reinigungszeiten in den Bauzeitenplan

  • Einhaltung der Baustellenordnung und Entsorgungsvorgaben

Grundreinigung und Tiefenreinigungsmaßnahmen

Grundreinigung bezeichnet eine intensive, periodisch geplante Reinigung, die über die tägliche Unterhaltsreinigung hinausgeht. Sie dient der Wiederherstellung von Oberflächen, der Entfernung hartnäckiger Rückstände und der Verbesserung von Hygiene, Optik und Materialzustand.

Typische Einsatzbereiche

Grund- und Tiefenreinigungen werden besonders in Bereichen durchgeführt, die stark genutzt werden oder besondere hygienische Anforderungen erfüllen müssen.

Typische Bereiche sind:

  • Wiederherstellung und Pflege von Hartböden

  • Tiefenreinigung von Teppichböden

  • Reinigung von Polstermöbeln und Sitzflächen

  • intensive Sanitärreinigung

  • Staubentfernung in höher gelegenen Bereichen

Reinigungsmethoden

Die Methode muss zum jeweiligen Material, zur Nutzung und zum Verschmutzungsgrad passen. Vor dem Einsatz chemischer oder mechanischer Verfahren ist die Materialverträglichkeit zu prüfen.

Oberflächentyp

Methode

Hartböden

Scheuern, Grundreinigen, Entfernen alter Beschichtungen und Neuversiegelung

Teppiche

Sprühextraktion oder vergleichbare Tiefenreinigungsverfahren

Polster

Dampf-, Schaum- oder Extraktionsreinigung je nach Material

Fliesen und Fugen

Intensives Schrubben, Entkalkung und Entfernung von Ablagerungen

Planungsaspekte

Grundreinigungen sollten möglichst in nutzungsarmen Zeiten stattfinden. Dadurch werden Störungen reduziert und ausreichende Trocknungs- oder Sperrzeiten ermöglicht.

Geeignete Zeitfenster sind:

  • Semesterferien und vorlesungsfreie Zeiten

  • Wochenenden oder Abendstunden bei geringerer Belegung

  • geplante Instandhaltungsfenster

  • anlassbezogene Termine nach Zustandsbewertung

Arten von Vorfällen

Unfall- und Notfallreinigungen sind erforderlich, wenn Verschmutzungen, Schäden oder Kontaminationen die Sicherheit, Hygiene oder Nutzbarkeit eines Bereichs beeinträchtigen.

Mögliche Vorfälle sind:

  • Chemikalienaustritte

  • Wasserlecks und Überflutungen

  • biologische Kontaminationen

  • Brand- und Rauchrückstände

  • Vandalismus und unbeabsichtigte Beschädigungen

Notfallreinigungsprozess

Der Prozess muss schnell, kontrolliert und sicher durchgeführt werden. Vor Beginn der Reinigung ist zu prüfen, ob der Bereich betreten werden darf und welche Gefährdungen bestehen.

Phase

Tätigkeiten

Erstreaktion

Absperrung des Bereichs, erste Gefährdungsbeurteilung und Information zuständiger Stellen

Reinigung und Entfernung

Entfernung von Verunreinigungen, Flüssigkeiten, Rückständen oder beschädigten Materialien

Desinfektion

Hygienische Behandlung betroffener Flächen und Geruchsbeseitigung, sofern erforderlich

Abschlussprüfung

Kontrolle auf Sicherheit, Sauberkeit und erneute Nutzbarkeit des Bereichs

Sicherheitsverfahren

Notfallreinigungen dürfen nur mit geeigneter Ausrüstung, klaren Zuständigkeiten und dokumentierten Maßnahmen durchgeführt werden. Bei unbekannten Stoffen oder erhöhtem Risiko ist Fachpersonal einzubeziehen.

Wichtige Verfahren sind:

  • klare Gefahrenkommunikation an Reinigungskräfte, Nutzer und Sicherheitsdienst

  • Einsatz geeigneter persönlicher Schutzausrüstung

  • sichere Sammlung und Entsorgung kontaminierter Materialien

  • Meldung und Dokumentation des Vorfalls gemäß internen Vorgaben

Koordination und Eskalation

Eine wirksame Notfallreinigung erfordert schnelle Abstimmung zwischen Facility Management, Arbeitssicherheit, Laborverantwortlichen, Sicherheitsdienst und gegebenenfalls externen Einsatzkräften.

Erforderlich sind:

  • sofortige Kommunikation mit Sicherheits- und Verantwortungsstellen

  • Koordination mit Feuerwehr, Rettungsdienst oder Spezialfirmen, falls notwendig

  • vollständige Dokumentation von Ursache, Maßnahmen und Freigabe

  • Steuerung des Wiederherstellungszeitplans bis zur erneuten Nutzung

Beispiele besonderer Situationen

Besondere Situationen erfordern eine schnelle Anpassung der Reinigungsorganisation. Dabei stehen Hygiene, Sicherheit, Kommunikation und Betriebskontinuität im Vordergrund.

Beispiele sind:

  • Kontrolle von Krankheitsausbrüchen

  • VIP-Besuche auf dem Campus

  • kurzfristige Gebäudeschließungen

  • Unwetterereignisse

  • temporäre Umnutzung von Räumen

Operative Anforderungen

Die Reinigung muss in solchen Situationen schnell verfügbar, priorisiert und flexibel steuerbar sein.

Anforderung

Zweck

Schnelle Einsatzbereitschaft

Sofortige Reaktion auf akute Reinigungs- oder Hygienebedarfe

Intensive Desinfektion

Verringerung von Infektions- oder Kontaminationsrisiken

Flexible Personalplanung

Zusätzliche Unterstützung bei erhöhter Belastung

Verfügbarkeit von Notfallmaterial

Sicherstellung der Leistungsfähigkeit auch bei kurzfristigem Bedarf

Servicekoordination

Das Facility Management muss Reinigungsleistungen mit Hochschulleitung, Sicherheitsmanagement, Veranstaltungsmanagement und betroffenen Fachbereichen abstimmen.

Wichtige Koordinationspunkte sind:

  • klare Kommunikation mit der Universitätsverwaltung

  • Festlegung von Prioritätsbereichen

  • kurzfristige Anpassung von Dienstplänen und Reinigungsintervallen

  • laufende Statusmeldungen an verantwortliche Stellen

Personalanforderungen

Spezialreinigungen benötigen qualifiziertes Personal mit Erfahrung in Sonderverfahren, Sicherheitsanforderungen und situationsgerechter Kommunikation.

Erforderlich sind:

  • spezialisierte Reinigungsteams für Sonderaufgaben

  • sicherheitsunterwiesenes Personal für risikobehaftete Arbeiten

  • Aufsichts- und Objektleitung für Planung, Kontrolle und Abnahme

  • temporäre Unterstützungskräfte bei Großveranstaltungen oder umfangreichen Maßnahmen

Geräteanforderungen

Die richtige Geräteauswahl erhöht Effizienz, Qualität und Sicherheit. Geräte müssen einsatzbereit, geprüft und für die jeweilige Fläche geeignet sein.

Gerät

Funktion

Scheuersaugmaschinen

Intensive Reinigung größerer Hartbodenflächen

Hochdruckreiniger

Reinigung geeigneter Außenflächen und robuster Oberflächen

Extraktionsmaschinen

Tiefenreinigung von Teppichen und Polstern

Zugangstechnik

Reinigung höher gelegener Bereiche, Glasflächen und Fassaden

Reinigungsmaterialien

Materialien und Chemikalien müssen passend zur Aufgabe, zum Untergrund und zum Sicherheitsrisiko ausgewählt werden. Der Einsatz ist sparsam, kontrolliert und nach Herstellervorgaben durchzuführen.

Benötigt werden unter anderem:

  • spezielle Reinigungschemikalien für Böden, Glas, Sanitär und Rückstände

  • Desinfektions- und Hygienemittel für sensible Bereiche

  • Schutzmaterialien wie Abdeckungen, Warnschilder und Absperrmittel

  • Abfall- und Entsorgungsmaterialien für reguläre und kontaminierte Abfälle

Inspektionsverfahren

Qualitätssicherung stellt sicher, dass Spezialreinigungen vollständig, sicher und nach vereinbartem Standard ausgeführt werden. Die Abnahme sollte möglichst unmittelbar nach der Leistung erfolgen.

Wichtige Verfahren sind:

  • Inspektion nach Abschluss der Reinigung

  • Qualitätsaudits durch Objektleitung oder Facility Management

  • Abnahmeprüfung durch den zuständigen Bereich

  • Überwachung und Nachverfolgung von Korrekturmaßnahmen

Leistungskennzahlen

Kennzahlen helfen, Reinigungsqualität, Pünktlichkeit, Sicherheit und Nutzerzufriedenheit messbar zu machen.

Kennzahl

Messung

Abschlussquote

Termingerechte Fertigstellung der beauftragten Leistungen

Oberflächenzustand

Sichtbare Sauberkeit, Fleckenfreiheit und Materialzustand

Sicherheitskonformität

Einhaltung von Schutzmaßnahmen, Absperrungen und Arbeitsverfahren

Nutzerzufriedenheit

Rückmeldungen, Beschwerden und wiederkehrende Beanstandungen

Dokumentation und Berichtswesen

Eine saubere Dokumentation unterstützt Transparenz, Nachvollziehbarkeit und kontinuierliche Verbesserung. Sie ist besonders wichtig bei Inspektionen, Notfällen und sicherheitsrelevanten Maßnahmen.

Zu dokumentieren sind:

  • Leistungsberichte mit Datum, Bereich, Personal und ausgeführten Arbeiten

  • Vorfallberichte bei Schäden, Kontaminationen oder Notfällen

  • Prüf- und Abnahmeprotokolle

  • Nachverfolgung von Mängeln und Korrekturmaßnahmen

Risikobereiche

Spezialreinigungen können erhöhte Risiken mit sich bringen. Diese müssen vor Arbeitsbeginn bewertet und durch geeignete Maßnahmen kontrolliert werden.

Typische Risikobereiche sind:

  • Umgang mit Reinigungschemikalien

  • Rutsch- und Sturzgefahren durch nasse Böden oder Arbeitsmaterialien

  • Arbeiten in der Höhe

  • Bedienung von Maschinen und technischen Geräten

Sicherheitskontrollen

Sicherheitskontrollen dienen dem Schutz von Reinigungskräften, Studierenden, Mitarbeitenden und Besuchern. Sie müssen sichtbar, verständlich und konsequent umgesetzt werden.

Kontrollbereich

Maßnahmen

Verwendung von Schutzausrüstung

Pflichtgemäße Nutzung von Handschuhen, Schutzbrillen, Sicherheitsschuhen oder weiterer erforderlicher Ausrüstung

Bereichsabsperrung

Einrichtung kontrollierter Arbeitszonen mit Warnhinweisen und Zugangsbeschränkung

Chemikalienlagerung

Korrekte Kennzeichnung, sichere Lagerung und sachgerechte Handhabung

Notfallverfahren

Klare Meldewege, Reaktionspläne und Eskalationsverfahren bei Zwischenfällen

Einhaltung von Vorschriften

Das Facility Management stellt sicher, dass Spezialreinigungen im Einklang mit Arbeitsschutz, Umweltschutz, Entsorgungsvorgaben und internen Hochschulrichtlinien durchgeführt werden.

Zu beachten sind:

  • Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes

  • Umwelt- und Ressourcenschutz bei Reinigungsmitteln und Entsorgung

  • ordnungsgemäße Abfalltrennung und Entsorgung

  • interne Sicherheits-, Labor-, Veranstaltungs- und Gebäuderichtlinien der Universität