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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Eventservices für Hörsaal-, Prüfungs- und Veranstaltungsbetrieb an Hochschulen

Event Services für Universitäten

Event Services an Universitäten unterstützen akademische, kulturelle, administrative und öffentliche Veranstaltungen auf dem Campus. Aus Sicht des Facility Managements müssen diese Leistungen so geplant, koordiniert und überwacht werden, dass Räume rechtzeitig nutzbar sind, Sicherheitsanforderungen erfüllt werden, der laufende Universitätsbetrieb geschützt bleibt und alle beteiligten Dienstleister klar gesteuert werden.

Koordination und Ablauf akademischer Events

Zweck der Event Services

Event Services dienen dazu, Universitätsveranstaltungen zuverlässig und professionell umzusetzen. Das Facility Management stellt sicher, dass Veranstaltungsflächen, technische Anlagen, Reinigungsleistungen, Sicherheitsmaßnahmen und unterstützende Dienstleistungen rechtzeitig bereitstehen.

Der Zweck besteht insbesondere darin, Veranstalter bei der Durchführung von Lehrveranstaltungen, Konferenzen, Empfängen, Prüfungen, Kulturveranstaltungen und öffentlichen Formaten zu unterstützen. Gleichzeitig müssen Gebäude, Außenflächen und technische Infrastruktur geschützt werden. Jede Veranstaltung sollte so vorbereitet werden, dass sie den betrieblichen Anforderungen der Universität entspricht und keine unnötigen Störungen für Studierende, Mitarbeitende oder Besucher verursacht.

Leistungsumfang

Der Leistungsumfang umfasst alle operativen Leistungen, die für die sichere und funktionsfähige Nutzung eines Veranstaltungsortes erforderlich sind. Das Facility Management koordiniert diese Leistungen zentral und stimmt sie mit Veranstaltern, internen Fachabteilungen und externen Dienstleistern ab.

Leistungsbereich

Hauptfunktion

Aufbau und Einrichtung

Vorbereitung der Veranstaltungsfläche, temporäre Installationen und Möblierung

Abbau

Entfernung temporärer Einrichtungen und Wiederherstellung des Ausgangszustands

Reinigung

Sicherstellung von Sauberkeit, Hygiene und Abfallmanagement

Sicherheit

Zugangskontrolle, Schutzmaßnahmen und Unterstützung im Notfall

Technik

Audio-, Video-, IT- und Stromversorgungsleistungen

Catering-Schnittstellen

Abstimmung mit Speisen- und Getränkedienstleistern

Genehmigungen

Interne und externe Freigaben für die Veranstaltung

Kostenmanagement

Planung, Überwachung und Dokumentation der Veranstaltungskosten

Vorbereitung des Veranstaltungsortes

Die Vorbereitung des Veranstaltungsortes beginnt mit der Flächenzuweisung und der Prüfung, ob der Raum für die geplante Nutzung geeignet ist. Dabei werden Kapazität, Zugänglichkeit, Fluchtwege, technische Ausstattung, Möblierung und mögliche Einschränkungen des Gebäudes berücksichtigt.

Das Facility Management erstellt oder prüft den Raum- und Bestuhlungsplan. Dazu gehören Sitzordnung, Bühnenposition, Rednerbereiche, Ausstellungsflächen, Barrieren, Beschilderung und Standorte für technische Geräte. Temporäre Konstruktionen wie Bühnen, Podeste, Messestände oder Absperrungen dürfen nur so aufgebaut werden, dass Stabilität, Nutzbarkeit und Sicherheit gewährleistet sind.

Anforderungen an temporäre Infrastruktur

Temporäre Infrastruktur muss vor der Nutzung geprüft werden. Der Schwerpunkt liegt auf sicherem Aufbau, korrekter Installation, freier Zugänglichkeit und der Vermeidung von Stolper-, Brand- oder Überlastungsrisiken.

Infrastrukturelement

Betriebliche Anforderung

Bühnen und Podeste

Standsicherheit, Tragfähigkeit und sichere Nutzung

Bestuhlungssysteme

Einhaltung der Kapazität, geordnete Reihen und barrierefreie Zugänge

Elektrische Anschlüsse

Sichere Stromverteilung und Schutz vor Überlastung

Kabelwege

Abgedeckte oder geschützte Verlegung zur Unfallvermeidung

Beschilderung

Klare Orientierung, Sicherheitsinformationen und Wegführung

Koordination des Aufbaus

Die Aufbaukoordination muss zeitlich und organisatorisch präzise erfolgen. Lieferungen, Dienstleister, interne Teams und technische Prüfungen sind so einzuplanen, dass der Veranstaltungsort vor Beginn vollständig betriebsbereit ist.

Das Facility Management überwacht die Einhaltung der Aufbauzeiten, kontrolliert die Arbeit externer Auftragnehmer und führt vor Veranstaltungsbeginn eine abschließende Sicht- und Funktionsprüfung durch. Dabei werden Möblierung, Technik, Wegeführung, Sicherheitsausstattung, Sauberkeit und Zugänge geprüft. Erst wenn alle wesentlichen Anforderungen erfüllt sind, sollte die Fläche für die Veranstaltung freigegeben werden.

Abbauverfahren

Der Abbau muss kontrolliert, sicher und ohne Beschädigung von Universitätseigentum erfolgen. Temporäre Installationen werden in einer festgelegten Reihenfolge entfernt. Elektrische Geräte, AV-Technik und IT-Komponenten sind fachgerecht zu trennen, zu verpacken und an den vorgesehenen Lager- oder Rückgabeort zu bringen.

Während des Abbaus sind Verkehrswege freizuhalten und Gefahrenstellen abzusichern. Abfälle, Verpackungsmaterialien und nicht mehr benötigte Verbrauchsmaterialien müssen direkt gesammelt und entsorgt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt Böden, Wänden, Türen, Aufzügen und Außenflächen, da diese während Transport- und Rückbauarbeiten häufig belastet werden.

Wiederherstellung des Veranstaltungsortes

Nach dem Abbau ist der Veranstaltungsort in den regulären Nutzungszustand zurückzuführen. Standardmöblierung, Lehrraumausstattung, Beschilderung und technische Grundeinstellungen sind wiederherzustellen.

Das Facility Management prüft, ob Schäden, Verschmutzungen, fehlende Gegenstände oder technische Störungen vorliegen. Anschließend werden Reinigungsarbeiten und kleinere Korrekturen veranlasst. Die Fläche darf erst wieder für den Normalbetrieb freigegeben werden, wenn sie sicher, sauber und funktionsfähig ist.

Bewertung nach der Veranstaltung

Die Nachbewertung dient der Qualitätssicherung und der Dokumentation des Veranstaltungszustands. Sie sollte unmittelbar nach dem Abbau erfolgen, damit Schäden oder Mängel eindeutig zugeordnet werden können.

Bewertungsbereich

Prüfschwerpunkt

Gebäude- und Flächenzustand

Feststellung von Schäden, Verschmutzungen oder Abnutzung

Gerätebestand

Prüfung auf fehlende, beschädigte oder falsch gelagerte Gegenstände

Sicherheitskonformität

Kontrolle, ob der Abbau ordnungsgemäß und sicher erfolgt ist

Betriebsbereitschaft

Bestätigung der Rückkehr zur normalen Nutzung

Reinigung vor der Veranstaltung

Die Vorreinigung stellt sicher, dass Veranstaltungsflächen in einem repräsentativen und hygienischen Zustand übergeben werden. Böden, Tische, Stühle, Rednerpulte, Oberflächen, Eingangsbereiche und Verkehrsflächen sind vor der Nutzung zu reinigen.

Sanitärräume müssen aufgefüllt, desinfiziert und auf Funktionsfähigkeit geprüft werden. Abfallbehälter sind in ausreichender Anzahl bereitzustellen und an geeigneten Punkten zu platzieren. Besonders wichtig sind Eingänge, Foyers, Treppen, Aufzüge und stark frequentierte Wege, da sie den ersten Eindruck der Veranstaltung prägen.

Reinigung während der Veranstaltung

Während der Veranstaltung ist eine laufende Reinigungsüberwachung erforderlich, insbesondere bei großen Veranstaltungen oder Formaten mit Catering. Abfälle werden regelmäßig entfernt, verschüttete Flüssigkeiten sofort beseitigt und Gefahrenstellen abgesichert.

Sanitärräume sind während der Nutzung zu kontrollieren und bei Bedarf nachzureinigen. Stark frequentierte Bereiche wie Eingänge, Buffetbereiche, Pausenzonen und Außenbereiche müssen laufend beobachtet werden. Ziel ist es, Hygiene, Sicherheit und ein professionelles Erscheinungsbild während der gesamten Veranstaltung zu erhalten.

Reinigung nach der Veranstaltung

Nach Veranstaltungsende erfolgt die vollständige Endreinigung. Dabei werden Abfälle entfernt, Oberflächen gereinigt, Böden gesaugt oder gewischt und sichtbare Verschmutzungen beseitigt.

Reinigungsaktivität

Ziel

Abfallentfernung

Wiederherstellung von Ordnung und Sauberkeit

Oberflächendesinfektion

Sicherung hygienischer Standards

Bodenreinigung

Entfernung von Schmutz, Flecken und Rückständen

Außenreinigung

Wiederherstellung von Eingängen, Wegen und Außenflächen

Abfallmanagement

Das Abfallmanagement muss bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden. Recyclingfähige Abfälle, Restmüll und Speisereste sind getrennt zu erfassen, soweit die lokalen Entsorgungsprozesse der Universität dies vorsehen.

Bei Veranstaltungen mit Catering sind Sammelpunkte für Speisereste, Verpackungen und Einweggeschirr eindeutig festzulegen. Temporäre Abfallstationen müssen gut erreichbar, aber so positioniert sein, dass sie keine Fluchtwege, Eingänge oder Verkehrsflächen blockieren. Die Entsorgung hat nach den Nachhaltigkeits- und Betriebsrichtlinien der Universität zu erfolgen.

Sicherheitsplanung

Die Sicherheitsplanung beginnt mit einer Risikobewertung der Veranstaltung. Dabei werden Teilnehmerzahl, Veranstaltungsart, Öffentlichkeit, Uhrzeit, Standort, technische Aufbauten, Catering, Verkehrswege und mögliche Konflikt- oder Notfallszenarien berücksichtigt.

Das Facility Management stimmt die erforderlichen Maßnahmen mit dem Campus-Sicherheitsdienst, Veranstaltern, technischen Teams und gegebenenfalls externen Sicherheitsdienstleistern ab. Ziel ist ein Sicherheitskonzept, das Zugang, Personenströme, Notfallkommunikation, Erste Hilfe und Eskalationswege klar regelt.

Zugangs- und Besuchersteuerung

Zugänge und Ausgänge müssen klar definiert und während der Veranstaltung kontrollierbar sein. Je nach Veranstaltungsart können Teilnehmerregistrierung, Ticketprüfung, Ausweiskontrolle oder Besucherlenkung erforderlich sein.

Bereiche mit eingeschränktem Zugang, zum Beispiel Technikräume, Bühnenbereiche, Backstage-Zonen oder Lagerräume, sind abzusichern. Besucherströme müssen so geführt werden, dass Staus, Blockaden und Überfüllung vermieden werden. Besonders bei stark besuchten Veranstaltungen ist auf klare Beschilderung und freie Fluchtwege zu achten.

Notfallbereitschaft

Die Notfallbereitschaft stellt sicher, dass bei medizinischen Vorfällen, Evakuierungen, technischen Störungen oder Sicherheitsereignissen schnell reagiert werden kann. Alle relevanten Teams müssen wissen, wer im Notfall informiert wird und welche Maßnahmen zuerst einzuleiten sind.

Sicherheitskomponente

Zweck

Notausgänge

Sichere und schnelle Evakuierung

Erste-Hilfe-Unterstützung

Sofortige Hilfe bei medizinischen Vorfällen

Ereignismeldung

Dokumentation, Bewertung und Eskalation von Vorfällen

Kommunikationssysteme

Koordination zwischen Sicherheits-, Technik- und Facility-Teams

Überwachungsmaßnahmen

Die Überwachung umfasst die laufende Beobachtung sicherheitsrelevanter Bereiche. Dazu können Kontrollgänge, Unterstützung durch vorhandene Kamerasysteme, Funkkommunikation und die Abstimmung mit Notfalldiensten gehören.

Sicherheitskräfte müssen über Veranstaltungsablauf, Ansprechpartner, Gebäudezugänge, Fluchtwege und besondere Risiken informiert sein. Vorfälle sind in Echtzeit zu bewerten, zu dokumentieren und bei Bedarf an die zuständigen Stellen weiterzuleiten.

Audio-Visuelle Dienstleistungen

Audio-visuelle Dienstleistungen umfassen Mikrofone, Lautsprecher, Mischpulte, Projektoren, Displays, Kameras, Präsentationstechnik und gegebenenfalls Streaming- oder Aufzeichnungssysteme. Die Anforderungen sind frühzeitig mit dem Veranstalter zu klären.

Vor Veranstaltungsbeginn müssen alle Geräte installiert, getestet und auf den Ablauf abgestimmt werden. Dazu gehören Tonqualität, Sichtlinien, Bildschirmauflösung, Präsentationsanschlüsse und Bedienbarkeit. Bei Reden, Podiumsdiskussionen, Hybridveranstaltungen oder Prüfungsformaten ist eine technische Betreuung vor Ort besonders wichtig.

IT-Infrastrukturunterstützung

Die IT-Unterstützung stellt sicher, dass Internetzugang, WLAN-Kapazität, temporäre Netzwerke, Präsentationsanschlüsse und digitale Plattformen zuverlässig funktionieren. Bei größeren Veranstaltungen muss geprüft werden, ob die vorhandene Netzwerkkapazität ausreicht.

Auch Stromversorgung, Mehrfachanschlüsse, Ladestationen und Anschlüsse für Veranstalter oder Medienvertreter sind zu koordinieren. Temporäre Installationen dürfen keine Kabelgefahren oder Überlastungen erzeugen. Die IT- und Haustechnikteams sollten frühzeitig in die Planung eingebunden werden.

Management technischer Abläufe

Technische Abläufe müssen klar geplant, getestet und während der Veranstaltung unterstützt werden. Verantwortlichkeiten für Aufbau, Bedienung, Störungsbehebung und Abbau sind eindeutig festzulegen.

Technischer Bereich

Managementanforderung

Geräteaufbau

Fachgerechte Installation und Funktionsprüfung

Technischer Support

Unterstützung vor Ort und schnelle Störungsbehebung

Ersatzsysteme

Sicherung der Betriebsfähigkeit bei Ausfällen

Geräteabbau

Sichere Entfernung, Kontrolle und Lagerung

Systemtests und Ausfallplanung

Systemtests sind vor Veranstaltungsbeginn verpflichtend durchzuführen. Dazu gehören Mikrofontests, Bildprüfung, Netzwerkverbindung, Präsentationsmedien, Videokonferenzsysteme, Beleuchtung und Stromversorgung.

Für wesentliche technische Funktionen sollten Ersatzgeräte oder alternative Verfahren bereitstehen. Bei Veranstaltungen mit hoher Bedeutung sind Notfallpläne für Stromausfall, Internetausfall, defekte Mikrofone, Projektorausfall oder Streamingunterbrechungen festzulegen. Dadurch bleibt die Veranstaltung auch bei technischen Störungen handlungsfähig.

Koordination mit Catering-Dienstleistern

Die Zusammenarbeit mit Catering-Dienstleistern muss frühzeitig organisiert werden. Lieferzeiten, Zufahrten, Ladezonen, Aufstellflächen, Vorbereitungsbereiche und Abholzeiten sind mit dem Facility Management abzustimmen.

Catering darf den Gebäudebetrieb, Fluchtwege, Brandschutzbereiche und Reinigungsabläufe nicht beeinträchtigen. Das Facility Management stellt sicher, dass geeignete Flächen, Strom- und Wasseranschlüsse sowie Entsorgungsmöglichkeiten vorhanden sind, sofern diese benötigt und zugelassen sind.

Anforderungen an die Catering-Unterstützung

Catering-Flächen müssen so eingerichtet werden, dass Versorgung, Reinigung, Besucherführung und Sicherheit gewährleistet bleiben. Besonders wichtig sind ausreichende Bewegungsflächen, stabile Aufbauten und ein klarer Abstand zu Eingängen, Treppen und Notausgängen.

Catering-Element

Facility-Anforderung

Speisenvorbereitung

Zugang zu Wasser, Strom und geeigneten Vorbereitungsflächen

Essbereiche

Sitzgelegenheiten, Verkehrsflächen und Reinigungsunterstützung

Abfallentsorgung

Sammelsysteme für Speisereste, Verpackungen und Restmüll

Lieferantenzugang

Kontrollierte Zufahrten, Ladezonen und Lieferzeiten

Betriebliche Kontrollen im Food Service

Während der Veranstaltung müssen Hygiene, Sauberkeit und sichere Besucherführung überwacht werden. Verschüttete Speisen oder Getränke sind umgehend zu beseitigen, da sie Rutschgefahren verursachen können.

Temporäre Speiseausgaben, Buffets und Getränkestationen müssen stabil, zugänglich und betriebssicher eingerichtet sein. Reinigungs- und Cateringteams sollten abgestimmt arbeiten, damit Abfälle nicht überlaufen und stark genutzte Bereiche jederzeit sauber bleiben.

Genehmigungsanforderungen

Genehmigungen sind abhängig von Art, Größe, Standort und Risikoprofil der Veranstaltung. In jedem Fall sind interne Freigaben der Universität einzuholen, insbesondere für Raumnutzung, technische Installationen, Sicherheitsmaßnahmen und externe Dienstleister.

Je nach Veranstaltung können zusätzliche Freigaben für Brandschutz, temporäre Konstruktionen, öffentliche Veranstaltungen, Lärmschutz, Außenflächen, Verkehr oder besondere Nutzungen erforderlich sein. Das Facility Management sollte frühzeitig prüfen, welche Genehmigungen notwendig sind und wer für Antragstellung, Prüfung und Dokumentation verantwortlich ist.

Compliance-Überwachung

Compliance-Überwachung stellt sicher, dass die Veranstaltung im Einklang mit internen Richtlinien und geltenden Sicherheitsanforderungen durchgeführt wird. Dazu gehören Belegungsgrenzen, Fluchtwege, Barrierefreiheit, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Brandschutz und Umweltanforderungen.

Während der Vorbereitung und Durchführung sind Abweichungen sofort zu korrigieren. Beispiele sind blockierte Notausgänge, überlastete Stromanschlüsse, ungeeignete Kabelverlegung, fehlende Beschilderung oder Überschreitung zulässiger Raumkapazitäten.

Dokumentationsanforderungen

Eine saubere Dokumentation schützt die Universität, unterstützt die Nachverfolgung und erleichtert zukünftige Veranstaltungsplanungen. Alle relevanten Freigaben und Prüfungen sollten vor Veranstaltungsbeginn vorliegen.

Dokumententyp

Zweck

Veranstaltungsgenehmigungen

Nachweis der internen oder externen Freigabe

Sicherheitsprüfprotokolle

Bestätigung der geprüften Betriebs- und Sicherheitsanforderungen

Auftragnehmernachweise

Verantwortlichkeit und Qualifikation externer Dienstleister

Vorfallberichte

Dokumentation von Störungen, Schäden oder Sicherheitsereignissen

Kostenkategorien für Veranstaltungen

Veranstaltungskosten müssen transparent geplant und den richtigen Kostenstellen zugeordnet werden. Das Facility Management sollte alle Leistungen erfassen, die durch Aufbau, Betrieb, Unterstützung und Wiederherstellung entstehen.

Kostenbereich

Beispiele

Aufbau und Abbau

Personal, Transport, temporäre Konstruktionen und Möblierung

Reinigungsdienste

Vorreinigung, laufende Reinigung, Endreinigung und Abfallentsorgung

Sicherheitsdienste

Sicherheitspersonal, Kontrollgänge und Überwachung

Technische Unterstützung

AV-Technik, IT-Leistungen, Ersatzgeräte und Betreuung vor Ort

Versorgung und Nutzung

Temporärer Strom, Wasser, Raum- und Flächennutzung

Budgetplanung

Die Budgetplanung beginnt mit einer klaren Leistungsbeschreibung. Veranstalter und Facility Management müssen festlegen, welche Leistungen benötigt werden, welche Standards gelten und welche Kosten vom Veranstalter, einer Fakultät, einer zentralen Stelle oder einem externen Partner getragen werden.

Angebote von Dienstleistern sind auf Vollständigkeit, Leistungsumfang, Zusatzkosten und Zeitansätze zu prüfen. Ressourcen wie Räume, Personal, Technik und Reinigungszeiten müssen so geplant werden, dass die Veranstaltung wirtschaftlich und betrieblich realistisch durchgeführt werden kann.

Finanzielle Überwachung

Während der Planung und Durchführung sind Kosten laufend zu überwachen. Abweichungen vom Budget, zusätzliche Anforderungen und kurzfristige Änderungen müssen dokumentiert und freigegeben werden.

Nach der Veranstaltung erfolgt eine finanzielle Auswertung. Sie enthält tatsächliche Kosten, Budgetabweichungen, Zusatzleistungen, offene Rechnungen und mögliche Einsparpotenziale. Diese Auswertung unterstützt eine bessere Kostenplanung für zukünftige Veranstaltungen.

Nachbesprechung der Veranstaltung

Die Nachbesprechung bewertet, ob die Veranstaltung aus betrieblicher Sicht erfolgreich durchgeführt wurde. Dabei werden Aufbau, Reinigung, Sicherheit, Technik, Catering-Schnittstellen, Genehmigungen, Kosten und Wiederherstellung des Veranstaltungsortes überprüft.

Vorfälle, Verzögerungen, Störungen oder Beschwerden sind sachlich zu analysieren. Ebenso wichtig ist die Bewertung externer Dienstleister, der internen Zusammenarbeit und des Zustands der genutzten Räume und Flächen.

Kontinuierliche Verbesserung

Die Ergebnisse der Nachbesprechung sollten zur Verbesserung zukünftiger Veranstaltungen genutzt werden. Feedback von Veranstaltern, Teilnehmenden, Sicherheitsdiensten, Reinigungsteams, Technikern und Facility-Mitarbeitenden hilft, wiederkehrende Probleme zu erkennen.

Verbesserungen können zum Beispiel angepasste Aufbauzeiten, klarere Raumpläne, bessere Beschilderung, zusätzliche Abfallstationen, frühere Techniktests oder genauere Dienstleistervorgaben umfassen. Aktualisierte Verfahren sollten dokumentiert und bei ähnlichen Veranstaltungen wieder angewendet werden.

Leistungskennzahlen

Leistungskennzahlen helfen, die Qualität der Event Services messbar zu bewerten. Sie sollten einfach, nachvollziehbar und für den Universitätsbetrieb relevant sein.

Leistungsbereich

Bewertungskriterium

Aufbauleistung

Termintreue, Vollständigkeit und Betriebsbereitschaft

Reinigungsqualität

Sauberkeit, Hygiene und Reaktionsgeschwindigkeit

Sicherheitsleistung

Vorbeugung, Reaktion und Dokumentation von Vorfällen

Technische Zuverlässigkeit

Funktionsfähigkeit der Geräte und Qualität des Supports

Kostenkontrolle

Einhaltung des Budgets und transparente Abrechnung