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Möbel- und Gerätereuse

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Möbel- und Gerätereuse für nachhaltige Kreislaufwirtschaft an Hochschulen

Möbel- und Gerätepool für Universitäten

Ein strukturierter Möbel- und Gerätepool unterstützt Universitäten dabei, vorhandene Einrichtungsgegenstände und Geräte effizient zu nutzen, unnötige Neuanschaffungen zu vermeiden und Abfälle zu reduzieren. Er verbindet Wiederverwendung, interne Weitergabe, zentrale Inventarisierung, sichere Lagerung, Reparatur und nachhaltige Beschaffung zu einem klaren Facility-Management-Prozess.

Wiederverwendung von Ausstattung an Universitäten

Zweck

Der Zweck des Möbel- und Gerätepools besteht darin, überschüssige, wiederverwendbare, reparaturfähige und neu beschaffte Möbel und Geräte innerhalb der Universität systematisch zu erfassen, zu bewerten, zu lagern, zu verteilen und zu verwalten. Das System stellt sicher, dass verwendbare Gegenstände nicht vorschnell entsorgt werden. Stattdessen werden sie geprüft, dokumentiert und nach Möglichkeit anderen Fakultäten, Verwaltungsbereichen, Wohnheimen oder Serviceeinheiten zur Verfügung gestellt. Dadurch entsteht ein transparenter und kontrollierter Prozess für den gesamten Lebenszyklus universitärer Ausstattungsgegenstände.

Hauptziele

Ziel

Beschreibung

Abfallreduzierung

Verwendbare Möbel und Geräte sollen nicht unnötig entsorgt werden.

Ressourcenoptimierung

Vorhandene Bestände sollen bestmöglich genutzt werden.

Kosteneffizienz

Ausgaben für Neuanschaffung, Transport, Lagerung und Entsorgung sollen reduziert werden.

Unterstützung der Nachhaltigkeit

Die Universität soll kreislauforientierte Nutzung und verantwortungsbewusstes Handeln fördern.

Operative Transparenz

Verfügbare, gelagerte, defekte und zu entsorgende Gegenstände sollen nachvollziehbar dokumentiert werden.

Werterhaltung

Die Nutzungsdauer von Möbeln und Geräten soll durch Pflege, Wartung und Reparatur verlängert werden.

Wiederverwendungsstrategie

Wiederverwendung hat Vorrang vor Neuanschaffung und Entsorgung. Bevor eine Abteilung neue Möbel oder Geräte bestellt, muss geprüft werden, ob geeignete vorhandene Bestände verfügbar sind. Das Facility Management sollte dafür einen klaren Ablauf festlegen. Überschüssige Gegenstände werden gemeldet, geprüft, klassifiziert und in einem zentralen Inventarsystem erfasst. Anschließend können andere Organisationseinheiten diese Gegenstände anfordern. Die Weitergabe erfolgt nur nach Freigabe, dokumentierter Übergabe und Aktualisierung der Bestandsdaten.

Kategorien wiederverwendbarer Gegenstände

Kategorie

Beispiele

Büromöbel

Schreibtische, Bürostühle, Rollcontainer, Aktenschränke

Unterrichtsausstattung

Seminartische, Stühle, Rednerpulte, Whiteboard-Zubehör

Wohnheimausstattung

Betten, Kleiderschränke, Nachttische, Studiertische

Geräte

Kühlschränke, Mikrowellen, Wasserspender, kleine Haushaltsgeräte

Lager- und Organisationsausstattung

Regale, Schließfächer, Lagerboxen, Archivschränke

Wiederverwendungsprozess

  • Fachbereiche, Institute oder Verwaltungseinheiten melden überschüssige Möbel und Geräte an das Facility Management.

  • Das Facility Management oder eine beauftragte Stelle prüft Zustand, Funktion, Sicherheit und Wiederverwendbarkeit.

  • Der Gegenstand wird mit Inventarnummer, Beschreibung, Standort, Zustand und Eigentumszuordnung im System erfasst.

  • Verfügbare Gegenstände werden intern bekannt gemacht, zum Beispiel über ein digitales Portal oder regelmäßige Bestandslisten.

  • Anfordernde Bereiche stellen eine Transferanfrage. Die Freigabe erfolgt nach Prüfung von Bedarf, Eignung und Transportaufwand.

  • Transport und Übergabe werden koordiniert. Nach Abschluss wird der neue Standort im Inventarsystem aktualisiert.

Kriterien für die Wiederverwendung

Ein Gegenstand eignet sich für die Wiederverwendung, wenn er funktionsfähig, standsicher und betrieblich nutzbar ist. Er muss den geltenden Sicherheitsanforderungen der Universität entsprechen und darf keine offensichtlichen Risiken für Nutzerinnen, Nutzer oder Gebäude darstellen. Die Wiederverwendung sollte außerdem wirtschaftlich sinnvoll sein. Wenn Transport, Reparatur oder Anpassung unverhältnismäßig teuer sind, ist eine alternative Verwertung oder geregelte Entsorgung zu prüfen. Bei Geräten sind zusätzlich Energieverbrauch, technische Sicherheit und Wartungszustand zu berücksichtigen.

Tauschbörsen und interne Weitergabeprogramme

Tauschbörsen ermöglichen es Fakultäten, Instituten, Verwaltungsbereichen und Wohnheimen, überschüssige Möbel und Geräte intern weiterzugeben, ohne neue Beschaffungen auszulösen. Sie dienen als praktische Plattform für die Umverteilung vorhandener Ressourcen. Gut erhaltene Gegenstände werden sichtbar gemacht, schneller vermittelt und aus überfüllten Lagerflächen entfernt. Gleichzeitig stärkt die Universität den nachhaltigen Umgang mit Ausstattung und Budgets.

Organisationsstruktur

Element

Anforderung

Koordination

Steuerung durch das Facility Management

Häufigkeit

Semesterweise oder jährlich, je nach Menge und Bedarf

Veranstaltungsort

Zentrallager, ausgewiesene Campusfläche oder digitales Portal mit Abholkoordination

Teilnehmende

Fakultäten, Institute, Verwaltungseinheiten, Wohnheime, zentrale Dienste

Dokumentation

Vollständige Erfassung von Übergaben, Freigaben und neuen Standorten

Operative Verfahren

Alle Gegenstände müssen vor der Präsentation geprüft werden. Beschädigte, unsichere oder nicht funktionsfähige Gegenstände werden nicht angeboten, sondern in Reparaturprüfung oder Entsorgungsprüfung gegeben. Teilnehmende Einheiten reichen Transferanfragen ein. Das Facility Management prüft die Verfügbarkeit, priorisiert bei Bedarf nach betrieblicher Notwendigkeit und dokumentiert die Übergabe. Verantwortlichkeiten für Transport, Montage, Demontage und Standortfreigabe müssen vorab festgelegt werden. Nach jedem Transfer werden Inventardaten, Kostenstellen, Standortangaben und Verantwortlichkeiten aktualisiert.

Vorteile

Interne Tauschbörsen senken die Zahl unnötiger Neuanschaffungen und beschleunigen die Verteilung vorhandener Gegenstände. Sie entlasten Lagerflächen, verringern Entsorgungskosten und verbessern die Sichtbarkeit universitärer Ressourcen. Zusätzlich fördern sie eine Kultur der Wiederverwendung. Fachbereiche erkennen schneller, welche Ausstattung bereits verfügbar ist, und können kurzfristige Bedarfe ohne lange Beschaffungsprozesse decken.

Anforderungen an das Inventarsystem

Ein zentrales Inventarsystem ist erforderlich, um Standort, Zustand, Verfügbarkeit, Eigentumszuordnung und Bewegungen von Möbeln und Geräten zu überwachen. Das System sollte für Facility Management, Beschaffung, Lagerverwaltung und berechtigte Abteilungen zugänglich sein. Es muss aktuelle Daten liefern, damit Entscheidungen über Wiederverwendung, Reparatur, Lagerung, Beschaffung und Entsorgung nachvollziehbar getroffen werden können.

Wesentliche Inventardaten

Inventarinformation

Beschreibung

Inventar-ID

Eindeutige Nummer oder Kennzeichnung des Gegenstands

Gegenstandsbeschreibung

Art, Modell, Größe, Material oder technische Merkmale

Zustandsstatus

Gut, nutzbar, reparaturfähig, eingeschränkt nutzbar, veraltet oder auszusondern

Aktueller Standort

Gebäude, Raum, Lagerbereich oder Stellplatz

Zuständige Einheit

Fakultät, Abteilung, Kostenstelle oder Servicebereich

Anschaffungsdatum

Datum der Beschaffung oder Inbetriebnahme

Wartungs- und Reparaturhistorie

Dokumentation von Prüfungen, Reparaturen, Ersatzteilen und Serviceleistungen

Maßnahmen zur Inventarkontrolle

Zur verlässlichen Steuerung sollten Möbel und Geräte mit Barcode, QR-Code oder RFID-Kennzeichnung versehen werden. So können Bewegungen, Standortwechsel und Bestandsprüfungen effizient dokumentiert werden. Regelmäßige Inventurprüfungen sind notwendig, um Fehlbestände, nicht dokumentierte Standortwechsel und veraltete Daten zu vermeiden. Jede Weitergabe, Reparatur, Einlagerung und Entsorgung muss mit Datum, verantwortlicher Person und neuem Status erfasst werden.

Transparenz und Zugänglichkeit

Berechtigte Abteilungen sollten kontrollierten Zugriff auf relevante Informationen erhalten. Dazu gehören verfügbare wiederverwendbare Gegenstände, Transferformulare, Statusberichte und Zustandsangaben. Der Zugriff muss rollenbasiert geregelt werden. Fachbereiche benötigen Einsicht in verfügbare Bestände und Antragsmöglichkeiten. Facility Management und Lagerpersonal benötigen erweiterte Rechte zur Bearbeitung von Standorten, Zuständen, Transfers und Aussonderungen.

Lagerziele

Lagerflächen sollen Möbel und Geräte sicher, geordnet und werterhaltend aufbewahren. Ziel ist es, Gegenstände schnell auffindbar, vor Beschädigung geschützt und für Wiederverwendung oder Reparatur vorbereitet zu halten. Ein gutes Lagermanagement verhindert unkontrollierte Ansammlungen, reduziert Suchzeiten und schafft klare Verantwortlichkeiten für Einlagerung, Entnahme und Bestandsprüfung.

Anforderungen an Lagerflächen

Anforderung

Zweck

Witterungsschutz

Schutz vor Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Umwelteinflüssen

Geordnete Flächenstruktur

Schnelle Orientierung und sichere Entnahme

Sicherheitskonformität

Vermeidung von Unfallrisiken, blockierten Fluchtwegen und unsachgemäßer Stapelung

Identifikationslabels

Eindeutige Zuordnung zu Inventarsystem, Standort und Status

Flächenoptimierung

Effiziente Nutzung der verfügbaren Lagerkapazität

Lagerklassifikation

Klassifikation

Beschreibung

Bereit zur Wiederverwendung

Gegenstände, die geprüft und sofort einsetzbar sind

Wartet auf Reparatur

Reparaturfähige Gegenstände, die noch instand gesetzt werden müssen

Temporäre Zwischenlagerung

Gegenstände, die auf Freigabe, Transfer oder Zuordnung warten

Entsorgungsprüfung

Gegenstände, die nicht mehr nutzbar, veraltet oder wirtschaftlich nicht reparierbar sind

Lagerverfahren

Jede Einlagerung beginnt mit einer Sicht- und Funktionsprüfung. Der Zustand wird dokumentiert, der Gegenstand wird gekennzeichnet und einem bestimmten Lagerbereich zugeordnet. Die genaue Lagerposition muss im Inventarsystem hinterlegt werden. Entnahmen dürfen nur nach Freigabe erfolgen. Regelmäßige Lagerbegehungen dienen dazu, Beschädigungen, unsachgemäße Lagerung, überlange Liegezeiten und Platzprobleme frühzeitig zu erkennen.

Reparaturziele

Reparaturen sollen die Nutzungsdauer von Möbeln und Geräten verlängern und Ersatzbeschaffungen vermeiden. Sie tragen zur Kostenkontrolle, Ressourcenschonung und Betriebssicherheit bei. Das Facility Management sollte klare Entscheidungskriterien verwenden, damit Reparaturen wirtschaftlich, sicher und nachvollziehbar durchgeführt werden.

Reparaturfähige Gegenstandstypen

Gegenstandstyp

Typische Reparaturmaßnahmen

Stühle

Austausch von Rollen, Polsterreparatur, Schraubenfixierung, Reinigung

Tische

Stabilisierung, Austausch beschädigter Platten, Oberflächenaufbereitung

Schränke

Austausch von Schlössern, Scharnieren, Griffen oder Fachböden

Geräte

Elektrische Prüfung, Austausch von Komponenten, Funktionskontrolle, Reinigung

Kriterien für die Reparaturbewertung

Eine Reparatur ist zu prüfen, wenn der Gegenstand grundsätzlich nutzbar bleibt und die Kosten in einem angemessenen Verhältnis zum Ersatzwert stehen. Dabei sind Materialkosten, Arbeitszeit, Transport und mögliche Ausfallzeiten zu berücksichtigen. Weitere Kriterien sind verbleibende Nutzungsdauer, Sicherheitsanforderungen, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Energieeffizienz. Bei elektrischen Geräten muss eine fachgerechte Prüfung erfolgen, bevor sie wieder in Betrieb genommen werden.

Standards für die Aufarbeitung

Aufgearbeitete Gegenstände müssen gereinigt, geprüft und bei Bedarf desinfiziert werden. Die Funktionsfähigkeit ist zu testen, und sicherheitsrelevante Mängel müssen vor der Wiederverwendung behoben sein. Kosmetische Verbesserungen wie Oberflächenreinigung, kleine Lackausbesserungen oder Polsterpflege sind sinnvoll, wenn sie die Nutzbarkeit, Akzeptanz und Lebensdauer erhöhen. Nach Abschluss der Aufarbeitung wird der neue Status im Inventarsystem erfasst.

Beschaffungsgrundsätze

Neue Möbel und Geräte sollen nur beschafft werden, wenn vorhandene Bestände, Wiederverwendung oder Reparatur den Bedarf nicht angemessen abdecken können. Beschaffungsentscheidungen müssen Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Energieeffizienz, Lieferqualität und Lebenszykluskosten berücksichtigen. Der günstigste Anschaffungspreis ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung, wenn hohe Wartungs-, Energie- oder Ersatzkosten entstehen.

Kriterien nachhaltiger Beschaffung

Kriterium

Betrachtung

Langlebigkeit

Robuste Ausführung und lange Nutzungsdauer

Reparierbarkeit

Verfügbarkeit von Ersatzteilen und einfache Instandhaltung

Umweltauswirkung

Materialien, Herstellungsprozesse und Transportaufwand

Energieeffizienz

Geringerer Strom- oder Wasserverbrauch im Betrieb

Recyclingfähigkeit

Rückgewinnung von Materialien am Ende der Nutzungsdauer

Lieferantenkonformität

Einhaltung von Umwelt-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen

Integration in den Beschaffungsprozess

Vor jeder Freigabe einer Neubeschaffung ist der vorhandene Bestand zu prüfen. Dazu gehören verfügbare Lagerbestände, reparierbare Gegenstände und mögliche interne Transfers. Die Beschaffungsstelle sollte mit Facility Management und Lagerverwaltung zusammenarbeiten. Erst wenn keine geeignete interne Alternative verfügbar ist, wird eine externe Beschaffung ausgelöst. Nachhaltigkeitsanforderungen sollten bereits in Leistungsbeschreibung, Angebotsbewertung und Vertragsbedingungen enthalten sein.

Lieferantenmanagement

Lieferanten sollen nach Qualität, Lieferzuverlässigkeit, Nachhaltigkeitsleistung und Servicefähigkeit bewertet werden. Verträge sollten Anforderungen an Ersatzteilverfügbarkeit, Gewährleistung, Rücknahmeoptionen und umweltgerechte Verpackung enthalten. Die Universität sollte außerdem prüfen, ob Lieferanten Rücknahme- oder Recyclingprogramme anbieten. Produktqualität und Haltbarkeit sind regelmäßig zu bewerten, damit künftige Beschaffungen auf belastbaren Erfahrungen basieren.

Rollen und Verantwortlichkeiten

Beteiligte Stelle

Verantwortlichkeiten

Facility Management

Gesamtkoordination, Prozesssteuerung, Freigaben, Standards und Systemverantwortung

Beschaffungsabteilung

Umsetzung nachhaltiger Beschaffung, Vertragsgestaltung und Lieferantenbewertung

Lagerpersonal

Einlagerung, Kennzeichnung, Bestandskontrolle, Ausgabe und Lagerordnung

Instandhaltungsteam

Prüfung, Reparatur, Aufarbeitung und technische Freigabe

Fachbereiche und Abteilungen

Meldung überschüssiger Gegenstände, Transferanfragen und sachgemäße Nutzung

Nachhaltigkeitsbüro

Überwachung von Nachhaltigkeitszielen, Kennzahlen und Berichten

Klare Verantwortlichkeiten verhindern Doppelarbeit, ungeprüfte Entsorgung und unkontrollierte Lagerung. Jede beteiligte Stelle muss wissen, wann eine Meldung erforderlich ist, wer Freigaben erteilt und wie Inventardaten aktualisiert werden.

Leistungskennzahlen

Kennzahl

Messzweck

Wiederverwendungsquote

Anteil der Gegenstände, die erneut eingesetzt wurden

Reparaturquote

Anzahl oder Anteil erfolgreich reparierter Gegenstände

Beschaffungseinsparungen

Reduzierte Kosten durch Wiederverwendung statt Neukauf

Lagerauslastung

Effizienz der genutzten Lagerflächen

Entsorgungsreduzierung

Verringerung ausgesonderter oder weggeworfener Gegenstände

Leistungskennzahlen helfen, den Erfolg des Systems objektiv zu bewerten. Sie zeigen, ob Bestände sinnvoll genutzt, Lagerflächen effizient geführt und Beschaffungskosten reduziert werden.

Berichtspflichten

Das Facility Management sollte regelmäßige Berichte erstellen. Diese enthalten Bestandsübersichten, Wiederverwendungs- und Reparaturzahlen, Beschaffungsanalysen, Lagerauslastung und Nachhaltigkeitskennzahlen. Berichte sollten für Leitung, Beschaffung, Nachhaltigkeitsmanagement und betroffene Fachbereiche verständlich aufbereitet werden. Auffälligkeiten wie hohe Entsorgungsmengen, lange Lagerzeiten oder häufige Reparaturen bestimmter Produktgruppen müssen analysiert und in Verbesserungsmaßnahmen überführt werden.

Verbesserungsmaßnahmen

Die Verfahren zur Wiederverwendung sollten regelmäßig überprüft und angepasst werden. Dazu gehören klarere Meldewege, einfachere Transferanträge, bessere Lagerkennzeichnung und eine stärkere Einbindung der Fachbereiche. Weitere Verbesserungen umfassen die Digitalisierung des Inventarmanagements, regelmäßige Schulungen zum Umgang mit Möbeln und Geräten, die Erweiterung interner Tauschbörsen und die Überprüfung von Beschaffungsstandards.

Langfristige Ziele

Langfristig soll die Universität Möbel- und Geräteabfälle deutlich reduzieren, vorhandene Ressourcen besser nutzen und die Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus senken. Der Möbel- und Gerätepool soll außerdem die Nachhaltigkeitsleistung des Campus verbessern, interne Prozesse beschleunigen und ein transparentes System für Beschaffung, Lagerung, Reparatur, Wiederverwendung und Aussonderung schaffen.